Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Konermann-Kicker sind gegen Preußen Borghorst auf Revanche aus

Laer -

Am Sonntag empfängt der TuS Laer die Borghorster Preußen. Trainer Ron Konermann muss gleich sieben Akteure ersetzen, trotzdem will er die volle Ausbeute einfahren. Das dürfte alles andere als einfach werden, schließlich haben sich die Gäste in der Winterpause neu sortiert und scheinen in ausgezeichneter Verfassung zu sein.

Freitag, 15.02.2019, 15:18 Uhr aktualisiert: 17.02.2019, 19:02 Uhr
Da Simon Eckelmeier länger ausfällt, könnte Mert Karatoprak (l.) die Rolle auf der rechten Außenbahn der Laerer übernehmen.
Da Simon Eckelmeier länger ausfällt, könnte Mert Karatoprak (l.) die Rolle auf der rechten Außenbahn der Laerer übernehmen. Foto: Thomas Strack

Ron Konermann ist nicht zu beneiden. Vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den SC Preußen Borghorst fehlen dem Laerer Trainer sieben Akteure, die er eigentlich für die erste Elf eingeplant hatte. Auch wenn es daher knifflig wird, kündigt der Coach an: „Wir werden trotzdem eine Mannschaft stellen, die in der Lage ist, drei Punkte zu holen. Nur das kann unser Ziel sein.“

Nabil El Haji, Oliver Veltrup und Fabian Frie befinden sich im Urlaub, Paul Wesener-Roth (Kahnbein­bruch), Fabian Hille (Hüftprobleme) und Felix Eißing (Bänderriss) fallen verletzt aus. Am schlimmsten hat es Simon Eckelmeier erwischt, der sich beim vereinseigenen Hallenturnier den Meniskus gerissen hat. „Ganz, ganz bitter. Simon ist für mich der beste Außenbahnspieler der Liga“, sieht sich Konermann einer seiner gefährlichsten Waffen beraubt. Als Alternativen für die Flügel bringt der Übungsleiter Mert Karatop­rak und Philipp Hagenhoff ins Spiel.

„Da wir viele Jungs mit Borghorster Vergangenheit in unseren Reihen haben, und das Hinspiel mit 1:2 verloren gegangen ist, sind wir besonders motiviert“, kündigt Konermann an.

Die Preußen haben im Winter viel und vor allem viel Sinnvolles gemacht. Ins Auge fallen da als erstes die Rückholaktionen von Jonas Baumann und Thomas Grabowski. Beide sind fest eingeplant – Baumann im zen­tralen Mittelfeld, Grabowski vorne drin.

„Aber nicht nur die beiden machen uns Spaß, wir haben auch viele gute junge Leute, die toll mitziehen“, verweist Trainer Florian Gerke zum Beispiel auf Julian Eilers oder Gregorij Krumme.

Was die Borghorster in Laer taktisch vorhaben, kochen Gerke und sein Trainerpartner Michael Straube lieber auf Sparflamme. In die Karten gucken lassen wolle man sich schließlich nicht. Gerade nicht von Ron Konermann, der den SCP bestens kennt.

Respekt haben die Preußen-Coaches vor Kevin Botella, den sie als Dreh-und Angelpunkt im Spiel des Gegners beschreiben. Ihn und den stets torhungrigen Nico Stippel auszuschalten, sollten auf der To-do-Liste der Adlerträger ganz weit oben stehen.

Beim 2:1 in der Hinrunde trafen René Weiermann und Sven Berghaus für die Preußen, nachdem Leon Konermann das 1:0 für den TuS erzielt hatte.

 

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