Fußball: Bezirksliga 12
Ein zu dünnes Unentschieden für den TuS Germania Horstmar

Horstmar -

Für die Germanen aus Horstmar saß am Samstag im Nachholspiel bei Preußen Lengerich mehr drin als nur ein 1:1. Weil den Gästen aber die nötige Kaltschnäuzigkeit fehlte, kamen sie beim Schlusslicht nicht über eine Punkteteilung hinaus. Trainer André Rodine sah aber auch einige positive Aspekte, auf die sich aufbauen lässt.

Samstag, 02.03.2019, 19:56 Uhr aktualisiert: 04.03.2019, 10:57 Uhr
Lasst hören, Jungs! Daniel Smith durfte sich am Samstag gratulieren lassen. Ihm war es als einzigem Horstmarer vergönnt, in Lengerich ein Tor zu erzielen.
Lasst hören, Jungs! Daniel Smith durfte sich am Samstag gratulieren lassen. Ihm war es als einzigem Horstmarer vergönnt, in Lengerich ein Tor zu erzielen. Foto: Thomas Strack

Nach dem 1:1 bei Preußen Lengerich war für Horstmars Trainer André Rodine klar: „Eigentlich hätten wir gewinnen müssen, aber Einsatz und Ertrag passten heute nicht zusammen.“ Somit treten die beiden Kontrahenten vom Samstag weiter auf der Stelle: Die Preußen behalten die rote Laterne in der Bezirksliga 12, die Horstmarer bleiben mit 21 Punkten weiter mitten im Abstiegskampf.

Ein kleines Polster hätten sich die Gäste erarbeiten können, wenn sie ihre Chancen konsequenter genutzt hätten. Schon früh deutete sich an, dass den Germanen die nötige Kaltschnäuzigkeit fehlte. Dass ein Treffer von Kevin Behn aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung keine Anerkennung fand, passte irgendwie ins Gesamtbild.

In einem Kampfspiel hatten aber auch die Lengericher etwas zu bieten. Und so brachte Dominic Dohe seine Farben in der 45. Minute in Führung. „Wir haben es vor der Pause versäumt, für klare Verhältnisse zu sorgen. Zumindest haben wir nicht verloren. Die Hoffnung auf den Klassenerhalt bleibt bestehen“, so Preußen-Coach Pascal Heemann.

Der späte Gegentreffer versetzte die Horstmarer keineswegs in einen Schockzustand. Im Gegenteil, nach dem Wechsel drehte der TuS richtig auf und erspielte sich Möglichkeiten wie am Fließband. Dennis Behn, Kevin Behn und Tim Hellenkamp war es nicht vergönnt, auszugleichen. Auch, weil Lengerichs Keeper Tim Kipp einen Sahnetag erwischt hatte.

Einem Horstmarer gelang es aber dennoch, Kipp zu überwinden – Daniel Smith. Nach einem Schuss von Kevin Behn stand der kleine Offensivspieler goldrichtig und staubte zum 1:1 ab (53.). In der Folge war die Germania dem Sieg näher als der Kontrahent, doch letztlich reichte es nicht zu den erhofften drei Punkten.

„Wir hatten uns ein anderes Ergebnis vorgestellt“, zeigte sich Rodine von dem 1:1 wenig begeistert. Aber der Übungsleiter konzen­trierte sich in seiner Analyse auf die positiven Aspekte: „Wir haben heute auf jeden Fall besser gespielt als in der zweiten Hälfte gegen Wolbeck oder als im Spiel in Ibbenbüren. Darauf sollten wir aufbauen können.“

Nächster Gegner ist am kommenden Sonntag auswärts der Kreisrivale SV Wilmsberg.

Germania Horstmar: Meckelholt – Inenguini, Oepping, Höing, Kortehaneberg – Hellenkamp – Smith, D. Behn, Wehrmann, Exner – K. Behn (70. Volmer).

Tore: 1:0 Dohe (45.), 1:1 Smith (53.).

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