Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Leistungsstark und alltagstauglich – Simon Eckelmeier zündet den Turbo

Laer -

Für seinen Coach ist er eine Waffe. Für die meisten anderen A-Liga-Trainer ist er der beste Rechtsverteidiger der Klasse. So viel Lob tut Simon Eckelmeier gerade richtig gut, denn momentan hat es der Laerer aufgrund einer Zwangspause fußballerisch alles andere als einfach.

Freitag, 08.03.2019, 11:30 Uhr
Laers Simon Eckelmeier (l.) jagt die rechte Außenbahn rauf und runter. Für seinen Trainer Ron Konermann ist der 26-jährige Dortmund-Fan eine „echte Waffe“.
Laers Simon Eckelmeier (l.) jagt die rechte Außenbahn rauf und runter. Für seinen Trainer Ron Konermann ist der 26-jährige Dortmund-Fan eine „echte Waffe“. Foto: Thomas Strack

Die rechte Außenbahn ist beim TuS Laer das Territorium von Simon Eckelmeier. Immer fein die Linie rauf und runter – und das im hohen Tempo, mit scharfen Flanken und einem bissigem Zweikampfverhalten. Nicht umsonst lobt Trainer Ron Konermann: „Simon ist eine echte Waffe. So gut, wie er ist, müsste er eigentlich ein, zwei Ligen höher­­ spielen.“

„Wenn Ron das sagt, dann freut mich das. So was hört doch jeder gerne“, gibt Eckelmeier zu. Gerade jetzt dürften des Trainers Worte Balsam für die Seele sein, denn beim vereinsinternen Hallenturnier Ende Januar riss der Außenmeniskus. Die Konsequenz: vier bis sechs Monate kein leistungsorientierter Sport. „Für mich war es das mit dieser Saison“, macht sich der 26-Jährige keine Hoffnungen mehr, noch vor der Sommerpause zurückzukehren.

In der sechsten Saison trägt Eckelmeier mittlerweile das schwarz-gelbe Trikot. 2013 war er aus Borghorst gewechselt, wo er für die Preußen von den ­Minis bis zu den Landesliga-Herren in 17 Spielzeiten alle Altersklassen durchlaufen hatte. Weil „Ecki“ befürchtete, dass sich Landesliga-Fußball und die Fortbildung zum Elek­trotechniker an der Abendschule beißen würden, wollte er sportlich kürzer treten. Und da mit Markus Pels und Jörg Segbers gerade zwei alte „Kumpel“ aus Borghorster Zeiten beim TuS das Coaching übernommen hatten, lag der Wechsel zu den 08ern nahe.

„Ich kannte in Laer erstmal keinen, aber ich bin da super aufgenommen worden. Echt nette Leute, ein sehr guter Vorstand, optimale Trainingsbedingungen mit dem Kunstrasenplatz – ich fühle mich dort wirklich wohl. Der TuS ist so was wie eine Familie“, lässt Eckelmeier durchblicken.

Auch deshalb schlug der vermutlich beste Rechtsverteidiger der A-Liga regelmäßig Angebote höherklassiger Teams aus. „In Laer weiß ich, was ich habe. Außerdem lässt sich in der Kreisliga Fußball, Beruf und das ganze Drumherum viel besser kombinieren. In der Landesliga wäre das so nicht denkbar“, erklärt Eckelmeier, der in Münster wohnt und dort beim Franziskus-Hospital angestellt ist.

An fußballerischen Vorbildern orientiert sich Eckelmeier nicht, wenn er am rechten Flügel unterwegs ist: „Auf dieser Position gibt es eigentlich niemanden. Wen ich aber gut finde, das ist Marco Reus. Und der ist im Gegensatz zu mir ein Offensiver.“ In den ersten Jahren war Eckelmeier dies auch, bis ihn sein damaliger Trainer Roland Westers einmal notgedrungen als Außenverteidiger aufbieten musste. Das Experiment ging auf. „Für mich hat sich das ausgezahlt. So habe ich das Geschehen vor mir und kann mein Tempo viel besser einbringen“, fasst Eckelmeier die taktische Zurückstellung als gewinnbringend auf.

Neben dem Fußball – egal ob für den TuS oder Borussia Dortmund – schlägt Eckelmeiers für Autos, speziell seinen Golf 7 GTI. „Sportlich, leistungsstark, alltagstauglich“, beschreibt der TuSler sein Pkw. Das passt super zum fußballerischen Profil des Fahrers.

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