Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Langenhorster lassen nicht locker – Sonntag gegen den TuS Laer

Ochtrup -

Die SpVgg Langenhorst/Welbergen beendet die Saison ausnahmsweise mal sorgenfrei. Trotzdem wollen die Ochtruper im Heimspiel gegen den TuS Laer nicht locker lassen. Für die neue Saison haben die Schwarz-Gelben eine Verstärkung gefunden. Dabei handelt es sich um einen Typ von Spieler, der ihnen bislang noch fehlte.

Freitag, 10.05.2019, 13:00 Uhr aktualisiert: 10.05.2019, 14:34 Uhr
Langenhorsts Marcel Wenning (2.v.r.) ist von der Zehner- auf die Achterposition zurückbeordert worden. Aber auch da weiß der Edeltechniker zu gefallen.
Langenhorsts Marcel Wenning (2.v.r.) ist von der Zehner- auf die Achterposition zurückbeordert worden. Aber auch da weiß der Edeltechniker zu gefallen. Foto: Thomas Strack

In den vergangenen Spielzeiten hatte Thorsten Bäumer, Trainer der SpVgg Langenhorst/Welbergen, am Saisonende immer Stress. Doch in dieser Saison geht es für ihn und seine Truppe ausnahmsweise weder um den Auf- noch um den Abstieg. „Mal ein neues, gutes Gefühl“, gibt der Coach zu.

Locker lassen will er aber nicht, denn beginnend mit dem TuS Laer am Sonntag warten noch drei Teams, gegen die die SpVgg in der Hinrunde verloren hat. Insofern haben Marcel Wenning und die Seinen etwas gutzumachen.

Für die neue Saison haben die Schwarz-Gelben im Sturmzentrum nachgebessert. Von Emsdetten 05 II wechselt Dennis Taylor, der zuvor auch schon für den FC Galaxy spielte, ins Vechtestadion. „Ein echter Strafraumstürmer, der die Bälle festmachen kann und kopfballstark ist. So ein Typ fehlte uns noch“, freut sich Bäumer über den neuen Angreifer.

Bei den Gästen aus Laer – mit acht Punkten die zweitschlechteste Rückrundenmannschaft – ist ein Silberstreif am Horizont zu erkennen. Dafür sorgte der jüngste Auftritt gegen Ochtrup. Zwar gab es eine 1:3-Niederlage, doch Trainer Ron Konermann bescheinigte seiner Elf eine sowohl fußballerisch als auch kämpferisch einwandfreie Leistung. Darauf lasse sich aufbauen, betont der Übungsleiter.

Für ihn ist es wichtig, dass sein Team von Beginn an klarmacht, die drei Punkte holen zu wollen. „Die Lan­genhorster sind zwar gerettet, aber die werden bestimmt nicht nur Gänseblümchen pflücken. Wenn wir voll da sind, verfällt der Gegner vielleicht in einen Blues. Wenn nicht, kann er ein Feuerwerk abbrennen“, weiß Konermann.

Personell – das ist in Laer mittlerweile fast schon eine Tradition geworden – muss notgedrungen wieder hier und da umgestellt werden. Nico Stippel und Nabil El-Haji fallen aus. „Aufgrund der vielen Verletzten wird mir ja schon eine falsche Trainingssteuerung unterstellt, aber für manche Sachen kann ich auch nichts. Oli Veltrup zum Beispiel geht mit Magen- und Darmproblemen zum Arzt, bei der Untersuchung stellt sich heraus, dass die Hand gebrochen ist – typisch für uns in dieser Saison“, stöhnt Konermann. Veltrup ist übrigens Sonntag wieder dabei.

 

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