Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Preußen Borghorst gewinnt Derby beim TuS Laer 08

Laer -

Wer vermutet hatte, dass der SC Preußen Borghorst nach der 1:10-Niederlage vergangene Woche in ein Loch verfällt, wurde am Sonntag eines Besseren belehrt. Die Borghorster entschieden das Derby beim TuS Laer 08 für sich. In einer rasanten Partie, in der die Zuschauer Traumtore und Comebacks sahen, hieß es am Ende 2:4 aus Sicht der Laerer.

Sonntag, 29.09.2019, 18:56 Uhr aktualisiert: 30.09.2019, 13:34 Uhr
Jonas Baumann (r.) war mit seinem Traumtor und der Vorlage zum 1:0 einer der besten Borghorster, als sie Laer mit 4:2 bezwangen.
Jonas Baumann (r.) war mit seinem Traumtor und der Vorlage zum 1:0 einer der besten Borghorster, als sie Laer mit 4:2 bezwangen. Foto: Thomas Strack

Der SC Preußen Borghorst betrieb am Sonntag Wiedergutmachung. Nachdem er am vergangenen Spieltag eine herbe 1:10-Klatsche gegen SuS Neuenkirchen II hinnehmen musste, bewies der SCP Moral und gewann beim TuS Laer 08 mit 4:2 (1:2).

„Das ist eine richtig gute Reaktion unserer Mannschaft“, freute sich Preußen-Coach Michael Straube. „Es war ein verdienter Sieg, zumal wir über 90 Minuten unglaublich viel investiert und sehr gut verteidigt haben. Aus dem Spiel heraus haben wir fast nichts zugelassen.“

Der SCP startete gut in die Partie und konnte schon früh die Führung bejubeln: Nach einem Freistoß von Jonas Baumann stieg Tobias Mader am höchsten und versenkte den Ball per Kopf (10.). Die Antwort der Laerer ließ aber nicht allzu lange auf sich warten. Eine Ecke von Felix Eißing landete bei Borghorsts Daniel Schulze Brock, von dessen Bein der Ball unglücklich ins eigene Tor kullerte (37.). Noch vor der Pause legten die Preußen jedoch wieder vor. Ein traumhafter Schlenzer von Baumann aus rund 30 Metern landete unhaltbar für Alexander Thüning im rechten Winkel (44.)

Nach Wiederanpfiff kämpften sich die Hausherren wiederum zurück. Jannik Oldach stand nach einer vermeintlich geklärten Ecke richtig und versenkte die Kugel von der rechten Sechzehnerkante trocken im linken unteren Eck (52.).

Die Freude hielt jedoch nicht lange an, denn kurz danach tankte sich Joshua Olden über die linke Seite durch. Seine Hereingabe rutschte zu Malek Mallaamine durch, der zur erneuten Führung traf (56.). Die Gastgeber warfen nun alles nach vorne. Mert Karatoprak nutzte es schließlich aus, dass Thüning außerhalb seines Kastens war und zog von der Mittellinie zum 4:2-Endstand ab (90. + 4).

„Wenn du vier Gegentore bekommst, hast du es auch nicht verdient zu gewinnen“, fasste Laers Trainer Ron Konermann zusammen.

TuS Laer : Thüning – Wesener-Roth, Bröker (61. Brinck), Veltrup, Eißing – Medding, Schwier – Oldach, Konermann, Exner – Stippel.

Preußen Borghorst : Pichutzki – Weiermann (46. Wehrmann), Schulze Brock, Brake, Krumme – Baumann, Mader – Mallaamine (85. Groll), Karatoprak, Rausch (74. Eilers) – Olden (65. Uphoff).

Tore : 0:1 Mader (10.), 1:1 Schulze Brock (37., ET), 1:2 Baumann (44.), 2:2 Oldach (52.), 2:3 Mallaamine (56.), 2:4 Karatoprak (90. + 4).

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