Fußball: Kreisliga A Steinfurt
André Wöstemeyer coacht ab Sommer den 1. FC Nordwalde

Nordwalde -

Beim 1. FC Nordwalde herrscht jetzt Klarheit darüber, wer die erste Mannschaft in der Saison 2020/21 trainiert. Dabei handelt es sich um André Wöstemeyer, der aktuell für den Ligakonkurrenten Borussia Emsdetten II auf der Kommandobrücke steht. Offen ist noch, wie es mit Interimscoach Tim Lambers weitergeht.

Freitag, 22.11.2019, 11:32 Uhr aktualisiert: 22.11.2019, 15:16 Uhr
André Wöstemeyer (r.) übernimmt ab Sommer die Traineraufgaben beim 1. FC Nordwalde.
André Wöstemeyer (r.) übernimmt ab Sommer die Traineraufgaben beim 1. FC Nordwalde. Foto: EV

Der 1. FC Nordwalde wird in der Saison 2020/21 von Andre Wöstemeyer trainiert. Das teilte Heiner Brinkmann jetzt gegenüber den Westfälischen Nachrichten mit. „Wir haben mit André eine 1a-Lösung gefunden“, freut sich der Vorsitzende des Fußball-A-Ligisten.

Wöstemeyer coacht aktuell in der achten Saison die Reserve von Borussia Emsdetten. Anfang November hatte er den Verantwortlichen seines Heimatvereins mitgeteilt, seinen Posten zum Saisonende niederzulegen. Acht Jahre seien genug, begründete der Ur-Borusse.

Seine Laufbahn als Coach setzt der Fan von Borussia Dortmund jetzt beim FCN fort. „In Nordwalde haben wir zwar meistens auf die Mütze bekommen, aber mir hat es da trotzdem immer gut gefallen. Eine nette Mannschaft, ein prima Umfeld, eine super Anlage und nur rund zehn Kilometer Entfernung von meinem Wohnort“, erklärt der 41-jährige Wöstemeyer. „Das Team ist jetzt jung und besitzt fußballerische Qualität. Die Vorfreude auf die neue Aufgabe ist bei mir echt groß.“

„Es hat uns wirklich beeindruckt, wie vorbereitet An­dré in die Gespräche gegangen ist. Er kennt unsere Mannschaft sehr gut und hat auch schon Vorstellungen, wie er was machen möchte“, so Brinkmann.

Wöstemeyer übernimmt die Aufgaben von Tim Lambers, der seit dem Rücktritt von Bernd Hahn vor vier Wochen als Interimstrainer fungiert. Lambers hatte dem Verein das Zeichen gegeben, diese Aufgabe nicht über den Sommer hinaus wahrnehmen zu wollen. Daraufhin hatte sich der Vorstand nach geeigneten Kandidaten umgesehen.

Lambers kann sich durchaus vorstellen, Verein und Mannschaft als Co-Trainer weiterhin zur Verfügung zu stehen. „Wir haben uns darüber unterhalten. Mal ­gucken, wie es weitergeht“, lässt Lambers seine Zukunft erstmal offen, ergänzt aber: „Ich habe jetzt drei, vier Mal mit André geredet. Das ist ein angenehmer Typ, der einen mitnehmen kann und der von seiner Art super zu uns passen könnte.“

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