Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Ron Konermann verlängert beim TuS Laer

Laer -

Auch beim TuS Laer ist die Trainerfrage geklärt: Ron Konermann geht ab Sommer in sein drittes Jahr bei den Schwarz-Gelben. Lange brauchte der Coach nicht zu überlegen, ob er verlängert. Das hat zahlreiche Gründe.

Mittwoch, 04.12.2019, 15:12 Uhr aktualisiert: 05.12.2019, 15:14 Uhr
Ron Konermann sieht seine junge Mannschaft auf einem guten Weg. Auch aus diesem Grund hat der 34-Jährige seinen Trainervertrag beim A-Ligisten TuS Laer verlängert.
Ron Konermann sieht seine junge Mannschaft auf einem guten Weg. Auch aus diesem Grund hat der 34-Jährige seinen Trainervertrag beim A-Ligisten TuS Laer verlängert. Foto: Thomas Strack

Ron Konermann und der TuS Laer setzen ihren gemeinsamen Weg fort. Trainer und Vorstand gaben jetzt bekannt, die Zusammenarbeit bis Sommer 2021 zu verlängern. „Es hat im Endeffekt nur ein Gespräch gedauert, bis wir Einigkeit erzielt hatten“, so der 34-jährige Übungsleiter, der seit Juli 2018 für die Laerer A-Liga-Fußballer verantwortlich ist.

Parallel zur eigenen Vertragsverlängerung teilte Konermann mit, dass große Teile der Mannschaft ihre Zusage für 2020/21 gegeben haben. Dabei handelt es sich um Alexander Thüning, Felix Eißing, Jan Schwier, Marcel Exner, Lukas Eissing, Esad Dresa, Jannik Oldach sowie Nico Stippel. „Natürlich auch Leon Konermann, der hatte eh Wechselverbot“, freut sich der Trainer über den Verbleib seines jüngeren Bruders.

Nach Platz zwölf im Vorjahr belegen die Schwarz-Gelben augenblicklich Rang neun. Darüber sind nicht alle glücklich, doch Trainer und Vorstand stufen das realistisch ein: „Es war jedem klar, dass es ein steiniger Weg werden würde. Schließlich haben wir die Mannschaft enorm verjüngt und setzen fast nur noch auf Laerer Eigengewächse“, erinnert Konermann. Beim 1:0-Heimsieg am Sonntag gegen den FC Eintracht Rheine II standen acht Mann im Kader, die jünger als 22 Jahre sind. „Das Talent ist auf jeden Fall da, aber es fehlt die Erfahrung. Daher sind uns in dieser Saison ein paar Punkte zu viel flöten gegangen“, rechnet Konermann.

Aus diesem Grund guckt er sich nach Verstärkung um. Mit Steffen Köhler (TuS Altenberge) kommt bereits im Winter einer für die Zentrale, doch der ist auch erst Anfang 20. „Ich suche noch einen Routinier. Keinen Mitläufer, sondern einen, der fußballerisch und menschlich was drauf hat“, beschreibt Konermann das Anforderungsprofil.

„Mir macht die Arbeit in Laer richtig viel Spaß. Der Weg dieser Mannschaft ist noch lange nicht beendet. An dieser Entwicklung Teil zu haben, macht für mich unter anderem den Reiz aus“, erklärt der Coach.

Verzichten muss Konermann ab Sommer auf die Dienste seines bisherigen Co-Trainers Wim Bozelie. Eine von Konermanns dringendsten Aufgaben ist es daher nun, Ersatz zu finden. Er favorisiert die Lösung mit einem spielenden Co-Trainer.

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