Das 24-Stunden-Schwimmen im Ochtruper Bergfreibad
Wen lockt der Vollmond ins Ochtruper Bergfreibad?

Ochtrup -

Eine gute, alte Tradition ist es, sich am 24-Stunden-Schwimmen des SC Arminia Ochtrup zu beteiligen. Am Wochenende ist es wieder so weit – dann fällt im Bergfreibad der Startschuss für alle Wasserratten.

Mittwoch, 05.07.2017, 07:00 Uhr aktualisiert: 05.07.2017, 10:48 Uhr
Cosima Bahr (2.v.r.) ist seit Jahren eine der beständigsten Starterinnen beim 24-Stunden-Schwimmen.
Cosima Bahr (2.v.r.) ist seit Jahren eine der beständigsten Starterinnen beim 24-Stunden-Schwimmen. Foto: Statscheit

Dass die Teilnehmer des 24-Stunden-Schwimmens im Ochtruper Bergfreibad immer für Überraschungen gut sind, haben sie in den vergangenen Jahren oft unter Beweis gestellt. Schließlich kommt es fast jedes Jahr vor, dass einzelne Athleten oder Mannschaften auf den vorderen Plätzen landen, die vorher niemand auf dem Zettel hatte. Vor dem Startschuss für das diesjährige Breitensportspektakel am Freitag (/. Juli) um 16 Uhr ist es besonders schwer, klare Favoriten auf die Podestplätze auszumachen. Denn vor allem bei den Mannschaften sind die besten aus den Vorjahren nicht am Start.

„Die einen haben keine Zeit, andere müssen aus gesundheitlichen Gründen eine Zwangspause einlegen“, erklärt Barbara Plenter, die mit ihrem Team „Die Pinguine“ im vergangenen Jahr ganz oben auf dem Treppchen stand. „Das ist echt schade, weil wir uns total darauf gefreut hatten.“ Und auch die Dauergäste aus den Niederlanden werden die Reise in die Töpferstadt nicht antreten. „Wir haben leider selber einen Schwimmwettkampf“, berichtet Teamchefin José Marsmann. Dafür werden mindestens vier neue Teams ihr Debüt im Bergfreibad zu geben.

Spannend wird es auch in der Einzelwertung, wo im Vorjahr die SCA-Schwimmerinnen Cosima Bahr und Sophia Wiers mit jeweils 30,5 Kilometern einen Doppelsieg landeten. Während Wiers ihre Teilnahme absagen musste, springt Bahr ohne konkrete Ziele ins Becken.

„Ich freue mich wie immer auf sportliche Höchstleistungen und eine tolle Atmosphäre“, sagt Ralf Ottich, Vorsitzender der Arminia-Schwimmabteilung. „Es ist einfach ein ganz besonderes Erlebnis, bei hoffentlich gutem Wetter nachts unter Flutlicht und Mondschein ein paar Bahnen zu ziehen. Und ich habe mich schon mal informiert: Wir haben fast Vollmond“, so Ottich. Ihm ist es wichtig zu betonen, dass es bei der Traditionsveranstaltung nicht nur auf sportliche Höchstleistungen ankommt. „Für viele steht einfach der Spaß im Vordergrund. Es ist doch eine tolle Sache, mit Familien und Freunden im Freibad zu zelten und rund um die Uhr ein paar Bahnen ziehen zu können.“

Erstmalig haben sich die Stadtwerke als Eigentümer des Bergfreibades dazu entschieden, das Schwimmbad während der ganzen Dauer der Veranstaltung für den regulären Badebetrieb zu schließen.

Anmelden können sich die Teilnehmer am Freitag ab 15.30 Uhr. Das Startgeld für Kinder und Jugendliche beträgt drei Euro, Erwachsene zahlen vier Euro. Während der gesamten 24 Stunden ist es möglich, in den Wettkampf einzusteigen. Die Strecke kann dabei in beliebig vielen Abschnitten zurückgelegt werden. Teilnehmen darf jeder, der mindestens 100 Meter schwimmt.

► Die Schwimmabteilung weist darauf hin, das während der Veranstaltung im Bergfreibad ein striktes Alkoholverbot besteht und Minderjährige zum Zelten im Freibad die Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten benötigen. Alle weiteren wichtigen Informationen hat der Verein auf seiner Homepage zusammengestellt.

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