Fußball: Kreispokal Steinfurt
Trotz Pokal-Aus gegen den SV Mesum alles super in der Weiner

Ochtrup -

Eine prima Vorstellung lieferte der FC Schwarz-Weiß Weiner im Achtelfinale des Kreispokals ab. Zwar erwies sich der Landesligist SV Mesum wie erwartet als zu stark, doch bei der 0:2-Niederlage verdienten sich die Ochtruper allerhand Trostpreise und Fleißkärtchen. Vielleicht hätte die Partie einen anderen Weg eingeschlagen, wenn Tobias Götzenich in der Anfangsphase . . .

Donnerstag, 03.08.2017, 20:56 Uhr aktualisiert: 04.08.2017, 13:35 Uhr
Mario Tümler (r.) war sich für keinen Meter zu viel und keinen Zweikampf zu schade.
Mario Tümler (r.) war sich für keinen Meter zu viel und keinen Zweikampf zu schade. Foto: Thomas Strack

Dass es zum Vordringen in das Viertelfinale des Kreispokals nicht reichen dürfte, war Trainer Patrick Niemeyer mehr oder weniger schon im Vorfeld der Partie seines FC Schwarz-Weiß Weiner gegen den drei Klassen höher beheimateten SV Mesum klar gewesen. Trotzdem warf der Ochtruper B-Ligist am Donnerstagabend alles in die Waagschale und verdiente sich bei der 0:2 (0:0)-Niederlage Komplimente von allen Seiten.

„Weiner hat uns das Leben wirklich schwer gemacht, gerade in der ersten Halbzeit. Natürlich ist unser Weiterkommen mehr als verdient, aber der Gegner hat seine Aufgabe sehr gut gelöst“, lobte Mesums Co-Trainer Dino Mattick, bei dem am Donnerstag alle Fäden zusammenliefen.

Die Mesumer brauchten nicht lange, um alle relevanten Statistiken wie Ballbesitz, Chancenvorteile oder gewonnene Zweikämpfe mit großem Vorsprung anzuführen, doch der Außenseiter verteidigte in seinem defensiv akzentuierten 3-4-3-System sehr fleißig und besaß durch Tobias Götzenich sogar zwei Mal die Möglichkeit, in Führung zu gehen (9./15.).

„Mesums Spieler sind richtig bockig in die Kabine gegangen. Das hat uns gezeigt, dass wir unsere Sache gut gemacht haben“, so Niemeyer. Dem Übungsleiter war gleichzeitig aber auch klar, dass dadurch im zweiten Abschnitt größeres Unheil drohte. Und dem war auch so, denn Neuzugang Montasar Hammami traf in der 51. (Vorarbeit von Nico Brüggemann) und 54. Minute (per Freistoß) im Doppelpack.

Doch das hatte bei den Ochtrupern keinen Einbruch zur Folge. Die Schwarz-Weißen zogen ihre Linie weiter durch. Zwar ließen sie den Gegner machen, aber die entscheidenden Räume gaben sie nicht preis. Und daher änderte sich nichts mehr am Ergebnis.

„Viele sind davon ausgegangen, dass wir hoch verlieren würden. Aber wir haben heute gezeigt, dass auch ein B-Ligist Fußball spielen kann, wenn er ein Konzept hat und sich daran hält. Mit unserer Leistung bin ich super zufrieden“, freute sich Niemeyer.

FC SW Weiner: Asbrock – Hüntemann, Lenfert, Theile – J. Bröker, Tümler, Walzel, Heinenbernd – F. Helming (73. Weyring), Waltermann (63. Moor), Götzenich (75. Thihatmar).

Tore: 0:1 und 0:2 Hammami (51./54.).

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