Fußball: Trainerzuwachs bei der SpVgg Langenhorst-Welbergen
Fraundörfer zurück an alter Wirkungsstätte

Ochtrup -

Thomas Fraundörfer und die SpVgg Langenhorst/Welbergen – das scheint zu passen. Nach drei Spielzeiten kehrt der 45-Jährige in das Vechtestadion zurück. Allerdings in einer veränderten Position.

Donnerstag, 10.08.2017, 14:00 Uhr
Thomas Fraundörfer war zuletzt für Greven 09 zuständig, jetzt kehrt er nach Langenhorst zurück.
Thomas Fraundörfer war zuletzt für Greven 09 zuständig, jetzt kehrt er nach Langenhorst zurück. Foto: Ulrich Schaper

Thomas Fraundörfer kehrt zur SpVgg Langenhorst/Welbergen zurück. Beim Ochtruper Fußball-B-Ligisten unterstützt der ehemalige Oberligaspieler künftig Trainer Thorsten Bäumer. 2013/14 war Fraundörfer als alleinverantwortlicher Coach für die Ochtruper zuständig.

Der Posten des Co-Trainers war bei den Schwarz-Gelben nach dem Rücktritt von Daniel Spitthoff vakant. Bäumer suchte nach Ersatz, dabei fiel ihm sein ehemaliger Mitspieler Fraundörfer ein. Beide kickten einst drei Jahre lang zusammen beim SV Wilmsberg.

„Thorsten hat mich angesprochen, ob ich mir diese Aufgabe nicht vorstellen könnte“, erinnert sich Fraundörfer an die erste Kontaktaufnahme. Und Fraundörfer konnte, schließlich pflegt er nicht nur einen guten Kontakt zu Bäumer, sondern hat die SpVgg noch bestens aus seiner Zeit im Vechtestadion in Erinnerung. „Ich bin ja nicht gegangen, weil es mir in Langenhorst schlecht gefallen hat. Mich hatte damals einfach das Angebot gereizt, in Horstmar einen Bezirksligisten zu trainieren“, begründet Fraundörfer.

Dass er künftig nicht mehr als „Frontmann“ für eine Mannschaft verantwortlich ist, passt dem 45-jährigen Beamten der Bereitschaftspolizei ins Konzept. „Ich kann als Trainer momentan nicht volles Rohr in der Pflicht stehen, denn beruflich hat sich unser Aufgabengebiet erweitert. Da kann ich mich nicht mehr ganz so auf den Fußball konzentrieren“, verweist Fraundörfer auf Abend- und Wochenenddienste. „Ich unterstütze Thorsten bei den Trainingseinheiten und bin natürlich auch bei den Spielen da, wenn es zeitlich geht.“

Als großen Vorteil empfindet Fraundörfer, dass er 80 Prozent des momentanen SpVgg-Kaders noch aus seiner ersten Zeit bei den Schwarz-Gelben kennt. Die Eingewöhnungsphase dürfte daher kurz sein. „Die Jungs habe ich im Juni noch beim 50. Geburtstag von Thorsten getroffen. Dass es jetzt mit dem Wiedersehen so schnell geht, hätte ich nicht gedacht, aber ich freue mich sehr“, betont Fraundörfer.

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