Fußball: Kreisliga A
Das neue Gesicht des FC Matellia Metelen

Metelen -

Beim FC Matellia Metelen ging es in der vergangenen Saison mitunter drunter und drüber. Das programmierte Chaos hat ein Ende, seitdem in der Sommerpause die Weichen neu gestellt wurden.

Montag, 21.08.2017, 14:40 Uhr aktualisiert: 21.08.2017, 15:29 Uhr
Fabian Langehaneberg ist eine feste Größe in Matellias Vierer-Abwehrkette.
Fabian Langehaneberg ist eine feste Größe in Matellias Vierer-Abwehrkette. Foto: Thomas Strack

Dem 3:0-Sieg zum Saisonstart in der Kreisliga A ließen Matellia Metelens Fußballer ein 2:2-Remis bei der U 23 des FC Eintracht Rheine folgen. Einiges deutet darauf hin, als sollte die Serie 2017/18 wesentlich entspannter ablaufen als die vergangenen beiden Spielzeiten, in denen die Metelener lange Zeit um den Klassenerhalt bangen mussten. Offensichtlich hat das auch etwas mit den beiden Übungsleitern zu tun. Bertino Nacar und Martin Junk – das passt.

„Auch wenn sich nach zwei Spieltagen noch nicht sagen lässt, in welche Richtung es gehen wird – aber unsere Mannschaft ist reifer und individuell besser geworden. Wir haben an Qualität hinzugewonnen, was sicherlich auch an Bertino liegt“, bringt Matellias „Co“ Martin Junk die Gründe für den positiven Start mit dem 3:0-Sieg gegen Neuenkirchens „Vierte“ und dem 2:2-Remis bei der Oberliga-Reserve des FCE auf den Punkt.

In der Tat scheint in der Arbeit des neuen Trainer-Duos ein Schlüssel zum Erfolg zu liegen. Nacar, der am 1. Juli den Job als Matellias Chefcoach angetreten hatte, und seine rechte Hand Junk haben es geschafft, der Mannschaft ein Konzept zu vermitteln, das greift und von allen Akteuren getragen wird.

Die Handschrift der Trainer – und das war längst nicht immer so in Metelen – ist vor allem in der neu formierten Abwehr erkennbar. „Es macht sich bezahlt, dass wir auf Viererkette umgestellt haben“, erläutert Junk. Mit Michael Focke und Sebastian Feldhues auf den Außenbahnen sowie Lukas Kippelt und Fabian Lan­gehaneberg in der Innenverteidigung haben die Metelener ihre Stammformation gefunden. Wobei das System steht, die Personen, die die einzelnen Positionen ausfüllen sollen, allerdings austauschbar sind.

„Wir haben jetzt vier Punkte, es hätten auch sechs sein können. Denn in Rheine hätten wir angesichts eines deutlichen Übergewichts an Torchancen auch gewinnen können; obwohl wir zweimal einen Rückstand aufholen mussten“, erläutert Junk. „Insgesamt aber war das 2:2 in Ordnung.“

Grundsätzlich erwartet Metelens Co-Trainer eine spannende Saison. „Das zeigen schon die Ergebnisse.“ Womit Junk in erster Linie auf den überraschenden Spitzenreiter TuS St. Arnold verweist. „Wer hätte schon damit gerechnet, dass der Aufsteiger nach zwei Spieltagen oben steht?“ Aber auch Matellia ist mit vier Zählern in Schlagdistanz. Und dann wirft ja auch schon das Derby gegen Arminia Ochtrup am kommenden Sonntag seine Schatten voraus.

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