Fußball: Kreisliga A
Derby zwischen Matellia Metelen und Arminia Ochtrup auf gleicher Augenhöhe

Metelen -

Am Sonntag wird der A-Liga-Klassiker zwischen Matellia Metelen und Arminia Ochtrup neu aufgelegt. Die Partie steht unter veränderten Vorzeichen. Dafür gibt es Gründe.

Freitag, 25.08.2017, 15:50 Uhr aktualisiert: 28.08.2017, 10:41 Uhr
Ob Johannes Kippelt (li.) aufseiten des FC Matellia Metelen im Derby gegen Arminia Ochtrup mitwirken kann, entscheidet sich wohl erst am Sonntag.
Ob Johannes Kippelt (li.) aufseiten des FC Matellia Metelen im Derby gegen Arminia Ochtrup mitwirken kann, entscheidet sich wohl erst am Sonntag. Foto: Thomas Strack

In der vergangenen Saison noch waren die Karten klar verteilt im „kleinen Derby“ zwischen dem FC Matellia Metelen und dem SC Arminia Ochtrup. Es spricht für das neu gewonnene Selbstbewusstsein, dass Herausforderer Matellia vor der Wiederauflage des A-Liga-Klassikers am Sonntag ab 15 Uhr seine Rolle anders definiert: „Es ist ein Spiel auf gleicher Augenhöhe“, sagt Metelens Co-Trainer Martin Junk.

In der Tat verspricht die Partie einiges an Spannung. Nicht nur, weil die Metelener mit einem Sieg und einem Unentschieden gut in die Saison gestartet sind. Vielmehr war die Art und Weise, wie sich die Mannschaft beim 2:2 gegen die U 23 des FC Eintracht Rheine und zuvor beim 3:0 gegen Neuenkirchens „Vierte“ präsentierte, ansprechend. Hatte sich in der vergangenen Saison das Abstiegsgespenst lange Zeit im Metelener Sportpark einquartiert, muss es sich in der neuen offenkundig anderweitig einen Nistplatz suchen. „Im Vorfeld sehe ich keinen Favoriten“, erklärt Junk vor dem Derby, in dessen Worten das neue Selbstverständnis unüberhörbar mitschwingt.

Sicherlich hat das etwas mit den Veränderungen zu tun, die mit der Verpflichtung des Spielertrainers Bertino Nacar einhergingen. Ein Schlüssel zum Erfolg liegt im neuen System, dem eine Viererkette zur erhofften Stabilität verhalf.

Allerdings bleibt abzuwarten, ob die Abwehrreihe auch am Sonntag mit dem Stammpersonal bestückt werden kann, da Sebastian Feldhues und Johannes Kippelt angeschlagen sind. Bleibt Nacar seiner Formation treu oder gibt es Veränderungen? Die Antwort auf diese Frage gibt es erst am Sonntag.

Auf der anderen Seite bemüht sich Ochtrups Coach Frank Averesch, ein wenig Dampf aus dem Kessel zu nehmen. „Man sollte die Kirche im Dorf lassen. Auch in diesem Derby geht es nur um drei Punkte.“

Gleichwohl lässt er keinerlei Zweifel aufkommen, dass es seine Mannschaft sein soll, die den „Dreier“ mitnimmt. „Wenn wir von Anfang an hellwach sind und die Zweikämpfe annehmen, dann bin ich guten Mutes“, sagt Averesch. Verzichten muss er auf den gelb-rot-gesperrten Rajan Stein, Urlauber Andr´e Vieira und Arne Werremeier (verletzt). Wohl gleich die gesamte Hinserie fällt Torhüter Florian Hilbert aus. Der Neuzugang von Amisia Rheine hatte sich während des Trainings einen dreifachen Jochbeinbruch zugezogen.

Man sollte die Kirche im Dorf lassen. Auch in diesem Derby geht es nur um drei Punkte.

Frank Averesch, Arminia-Trainer
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