Tischtennis: Verbandsliga
Doppelschwäche wird für den TTV Metelen teuer

Metelen -

Für den TTV Metelen hätte der Start in die neue Spielzeit besser laufen können. Gegen den 1. TTC Münster gab es eine 6:9-Heimniederlage. Die wäre vermeidbar gewesen, wenn ein Mannschaftsteil Normalform erreicht hätte.

Montag, 04.09.2017, 13:18 Uhr
Metelens Neuzugang Stefan Weiss (l.) entschied eines seiner beiden Einzel für sich.
Metelens Neuzugang Stefan Weiss (l.) entschied eines seiner beiden Einzel für sich. Foto: Thomas Strack

Ein gebrauchtes Wochenende erwischte der TTV Metelen zum Start in die neue Saison. Keines der Herren-Teams konnte in seiner jeweiligen Klasse punkten.

In der Verbandsliga entschied der Verlust aller drei Eingangsdoppel die Partie zwischen dem gastgebenden TTV und dem 1. TTC Münster zugunsten der Gäste. Wie hart umkämpft die Begegnung war, unterstreicht die Gesamtspielzeit von deutlich mehr als vier Stunden. „In den Einzeln konnten wir das Duell offen halten, in den Doppeln haben wir aber noch deutlich Luft nach oben“, kommentierte Hen­drik Waterkamp die 6:9-Heimniederlage.

Frank Holtkamp und Neuzugang Stefan Weiß hatten im dritten Doppel nach einer 2:0-Satzführung die Möglichkeit, diese Partie zu gewinnen. Doch mit 8:11, 8:11 und 5:11 gingen die Durchgänge drei bis fünf an die Münsteraner.

In den Einzeln verkaufte sich der TTV, der am Sonntag auf Teamsprecher Jan Tewes verzichten musste, besser. Waterkamp bot im oberen Paarkreuz mit zwei Siegen gegen Niklas Pilsczek (3:2) und Alexander Wehling (3:0) eine sehr starke Vorstellung. Dawid Ciosek, Sebastian Doedt, Weiß und Ersatzmann Martin Weßling waren in den Einzeln für die Metelener erfolgreich. Zwei knappe Fünfsatz-Niederlagen von Ciosek und Holtkamp waren am Ende ein weiterer Faktor für das knappe 6:9.

Erwartungsgemäß chancenlos war hingegen die Zweitvertretung des TTV in der Bezirksliga beim 2:9 gegen den TTC Lengerich. Dabei startete der Außenseiter nach den Doppelsiegen von Martin Weßling/Stephan Reuter und Stefan Fislage/Adam Gajewski mit einer 2:1-Führung in das Spiel. Angesichts von drei Niederlagen im Entscheidungssatz fiel das Ergebnis zu klar aus.

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