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Mo., 05.02.2018

Tischtennis: Verbandsliga Kluge Aufstellungsvariante des TTV Metelen

Dawid Ciosek (v.) gab gegen Rheine sowohl im Doppel als auch im Einzel keinen Satz ab.

Dawid Ciosek (v.) gab gegen Rheine sowohl im Doppel als auch im Einzel keinen Satz ab. Foto: Thomas Strack

Metelen - 

Martin Weßling, Siggi Niehoff und Sebastian Klockenkemper aus der Zweiten mussten zwei Ligen höher für den TTV ran – eine Entscheidung, die sich nach fast vier Stunden Spielzeit beim 9:5 gegen TTR Rheine auszahlen sollte.

Aus der Not eine Tugend machen: Dies Unterfangen gelang überraschend Verbandsligist TTV Metelen im ersten Rückrundenheimspiel gegen TTR Rheine. Obwohl mit Sebastian Doedt, Jan Tewes und Stefan Weiß drei Stammspieler nicht zur Verfügung standen und auch das Hinspiel mit 6:9 verloren gegangen war, zeigte das Team vor eigenen Publikum Moral und mannschaftliche Geschlossenheit. Da zeitgleich die Bezirksligamannschaft ebenfalls gegen Rheine spielte hat man sich kurzfristig dafür entschieden, mit Martin Weßling, Siggi Niehoff und Sebastian Klockenkemper drei Akteure aus der Zweiten in der Verbandsliga einzusetzen. Eine Entscheidung, die sich nach fast vier Stunden Spielzeit auszahlen sollte.

Den besseren Start hatten die Gäste, die nach den Doppeln mit 2:1 führten. Ciosek/Waterkamp hatten im Doppel punkten können. Beide Spitzenspieler waren es auch, die mit zwei ungefährdeten 3:0 Erfolgen die ersten Einzelzähler für den TTV holten. Rheine hielt jedoch dagegen und sorgte mit drei Einzelerfolgen für die 5:3-Führung. Das letzte Einzel im ersten Durchgang sicherte sich Ersatzspieler Sebastian Klockenkemper in fünf Sätzen (6:11, 11:8, 2:11, 11:8, 11:5) gegen Jannik Roling. Ein wichtiger Erfolg, der den TTV im Spiel hielt und so etwas wie die „Initialzündung“ darstellte. Erneut Ciosk und Waterkamp, Frank Holtkamp in einem spannenden Fünfsatzmatch gegen Linus Ripploh (11:5, 8:11, 11:6, 9:11, 16:14) und Ersatzmann Martin Weßling, ebenfalls in fünf Sätzen, sorgten für ein 8:5 aus Metelener Sicht und zumindest für einen Punkt.

Dass es am Ende zwei Zähler wurden, ist Siggi Niehoff zu verdanken, der sich mit 9:11, 12:10, 11:8 und 11:7 gegen Jannick Roling durchsetzte und dem TTV damit einen unerwarteten 9:5 Heimerfolg sicherte. „Es ist schön, dass alle Aktiven am Erfolg beteiligt waren,“ kommentierte Hendrik Waterkamp den Sieg.



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