Di., 27.03.2018

Fußball: Die Zukunft des Ochtruper Fußballs Arminen ändern ihren Vereinsnamen

Peter Oeinck streicht den breitensportlichen Ansatz der Vereinsphilosophie heraus.

Peter Oeinck streicht den breitensportlichen Ansatz der Vereinsphilosophie heraus. Foto: Thomas Strack

Ochtrup - 

Die Fusion der Ochtruper Vereine ist gescheitert. Trotzdem rumort es weiter hinter den Kulissen. Dafür sorgen viele unbeantwortete Fragen – vor allem im Jugendbereich. Die Fußballerinnen haben schon eine Entscheidung getroffen.

Von Marc Brenzel

Das Thema „Fußball in Ochtrup“ wird gerade heiß diskutiert. Nicht nur in den Vereinsheimen der Töpferstadt, nein, auch in den sozialen Medien nimmt die gescheiterte Fusion einen besonderen Stellenwert ein. Der Fokus liegt dabei auf der Jugend, denn vielen Spielern, Eltern und Interessierten scheint immer noch nicht klar zu sein, in welche Richtung sich der Ochtruper Fußball bewegt.

Peter Oeinck, Vorsitzender des 1. FC Arminia, sieht seine Verein auf einem guten Weg: „Es ist schon bemerkenswert, mit welchem Elan sich unsere Jugendabteilung gemeinsam mit den ehemaligen Vorstandsmitgliedern der Jugendabteilung des FC Lau-Brechte zu einer gemeinsamen Jugendabteilung konstituiert hat und Konzepte für die künftige Betreuung des Fußballnachwuchses entwirft.“

Das Angebot sei breit gefächert. In allen Altersklassen sollen Teams von ausgebildeten und erfahrenen Trainern betreut werden, so Oeinck. Ihm ist es wichtig zu betonen, dass sowohl der Breiten- als auch der Leistungssport beim FCA eine Heimat haben sollen. „Besonders talentierte Kinder werden von der U 11 bis zur U 19 in einer Leistungsmannschaft spielen. Aber das macht nur fünf von rund 35 Teams aus“, unterstreicht Oeinck den breitensportlichen Faktor.

Nach der Freistellung der Vereinsjugend des FC Lau-Brechte hätten sich laut Oeinck bereits etliche Jugendliche und Ehrenamtliche dem FCA angeschlossen. Bei einer Mitgliederversammlung, die für Ende Mai geplant ist, sollen weitere Weichen im Hinblick auf die Zukunft gestellt werden. Unter anderem werden ein neuer Vereinsname und neue Vereinsfarben gewählt. Der Zusatz „Arminia“, das versichert Oeinck, komme aber auf jeden Fall nicht mehr vor.

Seit vergangenem Freitag steht fest, dass sich die Schwarz-Weißen aus der Weiner nicht an einer Fusion beteiligen werden. Schon am Mittwoch will der Vorstand darüber beraten, wie es weitergeht. Unter anderem soll konkretisiert werden, wie viele Mannschaften für die kommende Saison gemeldet werden können.

Nachdem der FC Lau-Brechte seine Jugendabteilung aufgelöst hat, hat sich auch die Jugendspielgemeinschaft mit der Weiner zerschlagen. Und das hat Konsequenzen. „Es sieht wohl so aus, dass wir bis zur D-Jugend eigene Mannschaften stellen können, bei den älteren Jahrgängen müssen wir erstmal schauen“, stellt Vorsitzender Tobias Bußmann in Aussicht.

Auch im Damenbereich haben die Weiner und der FCL bislang als Spielgemeinschaft eng zusammengearbeitet. Eine Fortsetzung über die laufende Saison wird es nicht mehr geben. „Wir schließen uns dem 1. FC Arminia Ochtrup beziehungsweise dessen Nachfolgeverein an. Meines Wissen auch die Damen, deren Pässe beim FC Schwarz-Weiß liegen“, versicherte Trainer Detlef Mack.



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