Matellia Metelen besiegt den TuS St. Arnold mit 4:2
Steffen Krabbes große Show – Matellia gewinnt 4:3

Metelen -

Für den FC Matellia Metelen ist der Klassenerhalt ein Stück mehr Realität geworden. Vor eigenem Publikum gewann die Elf aus der Vechtegemeinde das Sechs-Punkte-Spiel gegen den TuS St. Arnold mit 4:3 (2:0). Einen erheblichen Anteil daran hatte Steffen Krabbe. Seine drei Treffer und ein herausgeholter Elfmeter addierten sich zu einer Eins plus mit Sternchen auf.

Sonntag, 29.04.2018, 18:18 Uhr aktualisiert: 30.04.2018, 11:36 Uhr
Metelens Matchwinner Steffen Krabbe dringt in den Sechzehner ein und wird gefoult.
Metelens Matchwinner Steffen Krabbe dringt in den Sechzehner ein und wird gefoult. Foto: Marc Brenzel

Das Punktspiel in der Kreisliga A Steinfurt: Matellia Metelen gegen TuS St. Arnold

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  • Der St. Arnolder Anhang stimmte sich mit einem Käffchen auf die Partie ein.

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  • Trainer Georg Fettich (l.) vertraute auf Wasser.

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  • In der ersten Viertelstunde waren beide Teams - wenn überhaupt - nur durch Standards gefährlich.

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  • Metelens Spielertrainer Bertino Nacar (M.) konnte seiner Elf aufgrund einer Grippe nicht so helfen wie sonst.

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  • Das 1:0: Adrias Zenuni (2.v.l.) bedient Steffen Krabbe (3.v.r.). Die Gäste monierten, dass es vorher ein Handspiel gegeben haben sollte.

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  • Steffen Krabbe (r.) und Lennard Van De Velde bejubeln das 2:0.

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  • Damian Möllers hätte den Vorsprung vor der Pause ausbauen können, scheiterte aber an TuS-Keeper Stefan Löcken.

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  • Die Metelener Damen konnten mit der ersten Halbzeit zufrieden sein.

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  • Und auch auf die Fans in der Kurve zu.

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  • Johannes Kippelt ackerte mal wieder im defensiven Mittelfeld.

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  • Auf der Tribüne ahnten die Metelener Zuschauer Böses.

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  • Und so kam es dann auch: Nico Borchardt gleicht zum 2:2 aus.

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  • Das mussten die Matellia-Anhänger erstmal sacken lassen.

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  • In der VIP-Lounge fasste sich der eine oder andere angesichts der verspielten Führung an den Kopf.

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  • Doch dann kam Steffen Krabbe. Der Mittelfeldmann macht sich auf den Weg in den Strafraum und wird gefoult.

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  • Übeltäter Constantino Sampaio kann es nicht fassen.

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  • Schiedsrichter Klaas Meinert lässt sich auf keine Diskussionen ein.

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  • Lennard Van De Velde lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und verwandelt den Strafstoß zum 3:2.

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  • Das 4.2 war auch eine Sache von Steffen Krabbe.

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  • In der Schlussphase wurde es ein bisschen hektisch. Metelens Fabian Langehaneberg sieht Gelb.

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  • Bertino Nacar (l.) hatte sich so es ging verausgabt. Dass er die fünfte Gelbe Karte sah und damit gegen Leer fehlt, trübte so ein bisschen die Stimmung des Metelener Spielertrainers.

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  • Beifall für eine gute Leistung gab es von den Metelener Zuschauern.

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Dass es eine Partie mit sieben Toren geben würde, davon war lange Zeit nicht auszugehen gewesen. Beide Teams wirkten zunächst zögerlich, ehe Krabbe mit seinem 1:0 die Handbremse löste (23.). Zehn Minuten später markierte Krabbe nach einer Ecke von Lennard Van De Velde per Kopf auch das 2:0. Die stärkste Phase der Hausherren wäre beinahe noch von Damian Möllers gekrönt worden, doch der Linksaußen scheiterte alleine vor TuS-Keeper Stefan Löcken.

In der Pause kamen die Metelener vom richtigen Weg ab. Der Anschlusstreffer von Omar Saadou (47.) machte die Gastgeber nervös. Ein kontrollierter Spielaufbau war nicht mehr möglich, die St. Arnolder waren am Drücker und erzielten durch Nico Borchardt den verdienten Ausgleich (61.).

Als das Pendel zugunsten der Gäste umgeschlagen zu sein schien, betrat Krabbe wieder die Bühne. Sein beherzter Einsatz machte sich bezahlt, als er von St. Arnolds Innenverteidiger Constantino Sampaio im Strafraum gefoult wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Lennart Van De Velde (70.). Fünf Zeigerumdrehungen danach war Krabbe wieder selbst als Torschütze an der Reihe. Profitierend von einer Unachtsamkeit in der gegnerischen Hintermannschaft erzielte er den vierten Treffer (75.).

Entschieden war das Duell aber noch lange nicht, denn der TuS gab nicht auf. Sven Tolksdorf im Matellia-Kasten stellte seine Klasse gegen die St. Arnolder Spitzen mehrfach unter Beweis. Geschlagen wurde er dann aber doch – allerdings von seinem Linksverteidiger Sebastian Feldhues, dem in der Nachspielzeit ein Eigentor unterlief. Entscheidend war dieses Missgeschick aber nicht mehr, denn Schiedsrichter Klaas Meinert beendete wenig später die Partie.

„Das war ein brutal wichtiger Sieg für uns“, atmete Matellias Spielertrainer Bertino Nacar nach dem Schlusspfiff erleichtert auf. „Ich bin kein Freund davon, einzelne Leute hervorzuheben. Aber heute muss das mal sein. Was Steffen geleistet hat, war einmalig. Als Sechser drei Tore zu erzielen und einen Elfmeter herauszuholen – Wahnsinn.“

Matellia Metelen: Tolksdorf – Focke (61. Laumann), L. Kippelt (46. N. Van De Velde, Langehaneberg, Feldhues – Krabbe, J. Kippelt – Zenuni, L. Van De Velde, Möllers (90. + 2. Prantler) – Nacar.

Tore: 1:0 und 2:0 Krabbe (22./33.), 2:1 Saadou (47.), 2:2 Borchardt (61.), 3:2 : Van De Velde (70., Foulelfmeter), 4:2 Krabbe (75.), 4:3 Feldhues (90. + 1. Eigentor).

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