Do., 03.05.2018

Tischtennis: Verbandsliga-Relegation TTV Metelen: Strohhalm und Wundertüte

Jan Tewes (r.) und Co. müssen sich beweisen.

Jan Tewes (r.) und Co. müssen sich beweisen. Foto: Thomas Strack

Metelen - 

In welcher Klasse der TTV Metelen in der kommenden Saison spielt, entscheidet sich am Samstag im ostwestfälischen Steinheim. Im Rahmen der Relegationsrunde der Verbandsliga-Tabellenzehnten muss das Sextett aus der Vechtegemeinde zwei Mal ran. Unter anderem gegen eine Formation des deutschen Rekordmeisters Borussia Düsseldorf.

Den „Strohhalm Relegation“ zieht der TTV Metelen am Samstag im ostwestfälischen Steinheim. Nach längerem Hin und Her hat sich die Mannschaft doch dazu entschieden, an der Relegationsrunde der drei Tabellenzehnten der Verbandsligen teilzunehmen.

Der TTV startet um 15 Uhr gegen den gastgebenden SV Bergheim. Auffällig ist dabei die Bilanz des gegnerischen Spitzenspielers Maik Hübner, der aktuell den besten TTR-Wert aller drei Teams im oberen Paarkreuz aufweist. Dahinter tritt Bergheim mit drei Akteuren an, die in etwa das Leistungsniveau des TTV Metelen aufweisen.

In der zweiten Begegnung trifft das Sextett aus der Vechtegemeinde um 18.30 Uhr auf die Drittvertretung des Deutschen Rekordmeisters Borussia Düsseldorf. „Das ist eine Wundertüte“, verweist Metelens Teamsprecher Jan Tewes auf den Einsatz von insgesamt 21 Borussia-Spielern in dieser Saison.

Da zeitgleich die vierte Mannschaft der Borussen als Tabellenzweiter der Landesliga um den Aufstieg in die Verbandsliga spielt, bleibt abzuwarten, mit welcher Truppe Düsseldorf in diese Relegationsrunde geht. Von den TTR-Werten her ist die erste Sechs aus der Landeshauptstadt das stärkste Team der drei Verbandsliga-Zehnten.

Die Metelener werden in Bestbesetzung an den Tischen stehen. „Wir waren letztlich selbst für diese Platzierung verantwortlich, daher haben auch alle sechs Spieler zugesagt, die Relegation zu spielen“, erklärt Tewes. Verstärkt wird die Formation durch Sebastian Klock­enkemper, der möglicherweise in einem der beiden Partien zum Einsatz kommt.

Dank der Unterstützung des FC Matellia Metelen wird der TTV die 176 Kilometer bis nach Ostwestfalen gemeinsam fahren. „Wir können den Bulli der Fußballer nutzen. Dafür ein großes Dankeschön an die Matellia-Verantwortlichen“, so der Tenor der Mannschaft, die in dieser Woche eine zusätzliche Trainingseinheit eingelegt hat.



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