Fr., 04.05.2018

Fußball: Kreisliga A Steinfurt Die neuen Schwergewichte unter sich – Westfalia Leer fordert Matellia Metelen

Ein mittlerweile fast schon gewohntes Bild: Die Leerer Kicker bejublen einen ihrer Treffer.

Ein mittlerweile fast schon gewohntes Bild: Die Leerer Kicker bejublen einen ihrer Treffer. Foto: Thomas Strack

Leer - 

Westfalia Leer gegen Matellia Metelen – das Duell hat es immer in sich. So dürfte es auch am Sonntag sein, wenn die beiden Nachbarn sich wieder auf dem Rasenrechteck begegnen. Aufgrund der Erfolge in den vergangenen Wochen sind die Duellanten mittlerweile in einer anderen Gewichtsklasse zu Hause.

Von Marc Brenzel

Im Stadion am Leerbach wird am Sonntag das Derby zwischen Westfalia Leer und Matellia Metelen angepfiffen. Da beide Mannschaften mit zuletzt jeweils vier Siegen aus fünf Partien in die Klasse der A-Liga-Schwergewichte aufgestiegen sind, sind die Erwartungen in beiden Lagern groß.

„Ich freue mich auf ein richtig gutes Fußballspiel“, fiebert Leers Trainer Thomas Overesch dem Anpfiff entgegen. Dass er allen Grund zur Vorfreude haben darf, geht in Ordnung. Schließlich läuft es bei seiner Truppe wie aus einem Guss. Die 19 Punkte, die bislang in der Rückrunde geholt wurden, summieren sich zu Tabellenplatz fünf auf. „Bei uns passt momentan alles. Die Jungs geben alles für den Erfolg und nehmen es auch kommentarlos hin, wenn sie mal nicht in der ersten Elf stehen sollten“, lobt Overesch. Im Tor der Gastgeber steht morgen mit Marvin Middendorf ein waschechter Metelener. Er rotiert für Stammkeeper Michael Denkler zwischen die Pfosten.

Ähnlich gut in Schuss wie die Leerer sind die Metelener. Allerdings haben die Schwarz-Weißen vier Punkte weniger auf der Habenseite, und das macht die Sache kompliziert. Denn der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt nur sechs Zähler. „Das ist schon verrückt. Eigentlich sollte man aus dem Gröbsten raus sein, wenn man zwölf von möglichen 15 Punkten holt. Doch in dieser Liga und in dieser Saison scheint alles anders zu sein“, so Matellias Spielertrainer Bertino Nacar. „Also müssen wir wohl noch was holen. Das ist ein Malheur, aber damit haben sich meine Jungs in den vergangenen Jahren ja immer beschäftigen müssen.“

Nacar fehlt am Sonntag aufgrund der fünften Gelben Karte, zudem muss Innenverteidiger Lukas Kippelt wegen einer Oberschenkelverletzung passen. Für Kippelt könnte Michael Focke nachrücken, der wiedergenesene Maximilian Prantler bietet sich im Offensivbereich als Alternative zu Nacar an.

►  Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Stadion am Leerbach, Leer.



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