Mo., 07.05.2018

Tischtennis: Die Abstiegsrelegation in der Verbandsliga TTV Metelen stürzt in Steinheim in die Landesliga

Für Dawid Ciosek und den TTV Metelen geht es in der kommenden Saison wahrscheinlich in der Landesliga weiter.

Für Dawid Ciosek und den TTV Metelen geht es in der kommenden Saison wahrscheinlich in der Landesliga weiter. Foto: Thomas Strack

Metelen - 

Der TTV Metelen hat den Klassenerhalt in der Tischtennis-Verbandsliga verpasst. Beim Relegationsturnier in Steinheim reichte es für das Sextett aus der Vechtegemeinde nur zu einem zweiten Platz. Entscheidend war die Niederlage im Krimi gegen den SV Bergheim.

Es hat nicht sollen sein. Der TTV Metelen wird nach Platz zwei in der Relegationsrunde am Wochenende im ostwestfälischen Steinheim in der kommenden Saison wohl nur noch in der Landesliga um Punkte spielen. Gefehlt hat den Metelenern dabei das notwendige Quäntchen Glück beziehungsweise nur ein Doppel- oder Einzelerfolg mehr im ersten Spiel gegen Gastgeber SV Bergheim.

Gegen ein Team, das wie der TTV in Bestbesetzung aber mit gleich drei Materialspielern antrat, tat der TTV sich sehr schwer. Nach dem 1:2 in den Eingangsdoppeln – Dawid Ciosek und Hendrik Waterkamp punkteten – entwickelte sich eine spannende Begegnung mit insgesamt neun Fünfsatzspielen. „Wir haben dabei in den entscheidenden Momenten den Deckel nicht draufsetzen können. Das war ein Spiegelbild der abgeschlossenen Verbandsligasaison“, so der Kommentar von Teamsprecher Jan Tewes.

Tewes hatte im ersten Einzeldurchgang ebenso wie Frank Holtkamp und Stefan Weiss gewonnen und für das 4:5 aus Metelener Sicht gesorgt. Als der zweite Durchgang mit zwei Einzelerfolgen an den beiden Spitzenbrettern für den TTV begann, sah es kurzfristig nach einer Wende aus. Doch die unangenehme Spielweise der Hausherren brachte ihnen drei Einzelerfolge, ehe das letzte Einzel in vier Sätzen an Frank Holtkamp ging. Beim Stand von 7:8 entschied das Schlussdoppel, in dem Hendrik Waterkamp und Dawid Ciosek trotz einer 2:1-Satzführung am Ende unterlegen waren.

Mit dieser 7:9-Niederlage nach über viereinhalb Stunden Spielzeit ging der TTV in das zweite Spiel gegen die dritte Mannschaft des deutschen Rekordmeisters Borussia Düsseldorf. Gegen das sehr junge Team der Landeshauptstädter spielte das TTV-Sextett wie befreit auf und siegte auch in der Höhe verdient mit 9:1.

Die abschließende dritte Partie zwischen Bergheim und den Borussen endete am Sonntagvormittag mit einem 9:2-Erfolg für Bergheim. Dem TTV hätte damit ein Unentschieden in der ersten Begegnung zum Sieg in der Relegationsrunde gereicht. Mit Platz zwei ist der TTV nunmehr dritter Anwärter auf den Klassenerhalt in der Verbandsliga und damit von Rückzügen anderer Teams abhängig.



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