Mi., 30.05.2018

SpVg Langenhorst im Kreispokalfinale Endspiel- und Abschiedsstimmung

Trainer Christian Löbbering und Kerstin Merker verabschieden sich nach dem Kreispokalfinale von der SpVg Langenhorst/Welbergen.

Trainer Christian Löbbering und Kerstin Merker verabschieden sich nach dem Kreispokalfinale von der SpVg Langenhorst/Welbergen. Foto: SpVg Langenhorst/Wellbergen

Ochtrup - 

Ganz im Zeichen des Abschieds steht das Kreispokalfinale der Fußballerinnen zwischen der SpVg. Langenhorst/Welbergen und Borussia Emsdetten.

Von Heiner Gerull

Endspiel- und Abschiedsstimmung bei den Bezirksliga-Fußballerinnen der SpVg Langenhorst/Welbergen. Wenn an diesem Donnerstag die Spielvereinigung im Kreispokalfinale den klassenhöheren Landesligisten Borussia Emsdetten empfängt, dann schwingt auch eine Portion Wehmut mit. Denn nach siebenjähriger Vereinszugehörigkeit bestreitet Kerstin Merker ihr letztes Spiel für die Langenhorsterinnen. Zudem sitzt Christian Löbbering, der zwei Jahre bei der Spielvereinigung tätig war, das letzte Mal auf der Trainerbank. Der Anstoß erfolgt um 15 Uhr im Vechtestadion.

„Schöner kann es eigentlich nicht treffen“, sieht Löbbering ein perfektes Szenario für den doppelten Abschied. Womit er die allerdings nur die grundsätzlichen Rahmenbedingungen anspricht. Geht es um die Bewertung der sportlichen Chancen seiner Mannschaft, sieht er die Rollen klar verteilt. Als klassentiefere Mannschaft gehen die Lan­genhorsterinnen als klarer Außenseiter in dieses Finale. Alles müsste schon perfekt zusammenpassen, um für eine Überraschung zu sorgen.

„Unfehlbar ist Borussia allerdings nicht“, fügt Löbbering relativierend hinzu. Erst am vergangenen Donnerstag hatte er die Emsdettenerinnen beim 3:0-Sieg im Pokalhalbfinale bei der Spielgemeinschaft Horstmar/Leer unter die Lupe genommen. „Das ist eine spielstarke, kompakte Mannschaft. Wir müssten schon über uns hin­auswachsen“, lautet Löbberings Einschätzung.

Um den Spielfluss des Gegners zu hemmen, setzt der Coach auf taktische Disziplin und kämpferische Tugenden. Es gelte, im Mittelfeld die Räume zuzustellen und den Druck vom eigenen Tor möglichst fernzuhalten.

Nicht nur er ist gespannt darauf, wie seine Mannschaft die Vorgabe umzusetzen vermag. Denn immerhin fallen mit Wenke Löcker (Knieverletzung) und Kerstin Merker (Rippenprellung) zwei feste Größen verletzungsbedingt aus. Und da sich zudem Alina Röhe („Für mich die Spielerinnen der vergangenen Wochen“, O-Ton Löbbering) am Dienstag in den Urlaub verabschiedet hat, sind die Alternativen rar bei der Spielvereinigung.

So werden die Langenhorsterinnen versuchen, aus einer stabilen Abwehr heraus nadelstichartige Konter zu setzen – ein Sieg würde den Abschiedsschmerz sicherlich lindern.



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