Mi., 27.06.2018

Reiten: Die Metelener Reitertage Der „heilige Rasen von Metelen“ lockt

Der Ochtruper Tobias Woltering gewann 2014 und 2015 den Großen Preis von Metelen. In diesem Jahr könnte er im finalen S**-Springen des Turniers Cab Driver satteln.

Der Ochtruper Tobias Woltering gewann 2014 und 2015 den Großen Preis von Metelen. In diesem Jahr könnte er im finalen S**-Springen des Turniers Cab Driver satteln. Foto: Thomas Strack

Metelen - 

Wer Pferdesport liebt, der kommt von Freitag bis Sonntag in Metelen auf seine Kosten. Der Zucht-, Reit- und Fahrverein lädt zu seinen Reitertagen ein, die es wieder einmal in sich haben. Dafür stehen die drei S-Springen, die die sportlichen Höhepunkte des Turniers sind.

Von Marc Brenzel

Jetzt ist es wieder soweit. Von Freitag bis Sonntag lockt der „heilige Rasen von Metelen“ und zieht die Pferdesportler aus der Region zu den Reitertagen des gastgebenden Zucht-, Reit- und Fahrvereins. Dabei kommen alle auf ihre Kosten, die sich für den Spring- und Dressursport interessieren.

Drei Springen auf S-Niveau sind ein Beweis dafür, welch sportlich hohen Stellenwert die Metelener Reitertage besitzen. Am Samstag beginnt um 18 Uhr die erste S*-Konkurrenz mit Siegerrunde. Am Sonntag um 12.30 Uhr folgt ein weiteres S*-Springen, bevor das Rasenturnier um 15.30 Uhr mit dem Großen Preis abgeschlossen wird. Dabei handelt es sich um eine Prüfung mit zwei Sternchen und Stechen.

Ganz vorne zu erwarten sind die üblichen Verdächtigen, also die Profireiter, die sich auch sonst hervortun und wieder zahlreich für die Wettbewerbe in der Metelener Heide gemeldet haben. Angeführt wird das Feld vom Grevener Thomas Holz, der im Vorjahr zwei der drei S-Springen für sich entschied. Der Ochtruper Tobias Woltering, der 2014 und 2015 triumphierte, ist ebenso am Start wie Felix Haßmann aus Lienen. Namen wie Jana Wargers, Michael Christofoletti, Hendrik Dowe, Hans-Thorben Rüder, Zoe Osterhoff sowie Julius und Greta Reinacher stehen ebenfalls für Springsport von besonderer Klasse.

Ob Metelens Lynn Wethmar in den S-Springen sattelt, ist noch unklar. Ansonsten sind die Hausherren in allen Klassen vertreten. „Vom Führzügel-Wettbewerb bis zum M-Springen haben wir viele Starter“, freut sich ZRFV-Pressewartin Maike Nienkötter. „Im Nachwuchsbereich sind wir derzeit stark vertreten. In den kleineren und mittleren Prüfungen verfügen wir über einen guten Stamm an jungen Reitern. Da jetzt jemanden hervorzuheben, wäre unfair“, erklärt Rainer Isermann, der stellvertretende Vorsitzende des Vereins.

Die Vorbereitungen sind weitgehend abgeschlossen, die Vorfreude wird immer größer. Dass es die Metelener kurz vor dem Turnierwochenende ein bisschen entspannter angehen lassen können, dafür sorgt die Wettervorhersage. Die Meteorologen haben Temperaturen bis zu 28 Grad und keinen Regen angekündigt. „Super für uns“, findet Nienkötter. „Wir hatten ja schon Turniere, in denen wir sprichwörtlich abgesoffen sind oder bei denen es an die 40 Grad heiß war. Darüber brauchen wir uns in diesem Jahr wohl keine Gedanken zu machen.“

Die Reitertage starten am morgigen Freitag um 10.30 Uhr mit einer Springpferdeprüfung für Vierjährige. Das Youngsterspringen (Klasse M** für Sechs- und Siebenjährige) sowie eine A**-Springprüfung gelten als die ersten Höhepunkte. Gerade in letztgenannter Konkurrenz gehen zahlreiche junge Reiter des Gastgebers in den Parcours.



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