Mi., 04.07.2018

24-Stunden-Schwimmen im Bergfreibad Gronauer verteidigen Doppelsieg beim 24-Stunden-Schwimmen des SC Arminia Ochtrup

„Die Wassermänner“ vom Schwimmverein Gronau gewannen in der Mannschaftswertung vor der vereinsinternen weiblichen Konkurrenz. Ebenso wie viele andere Teilnehmer nutzten sie die Gelegenheit, in der Nacht im Freibad zu zelten.

„Die Wassermänner“ vom Schwimmverein Gronau gewannen in der Mannschaftswertung vor der vereinsinternen weiblichen Konkurrenz. Ebenso wie viele andere Teilnehmer nutzten sie die Gelegenheit, in der Nacht im Freibad zu zelten. Foto: Maximilian Stascheit

Ochtrup - 

Einen neuen Teilnehmerrekord gab es beim 24-Stunden-Schwimmen im Ochtruper Bergfreibad zu feiern. Bei herrlichem Sommerwetter stürzten sich insgesamt 234 Wassersportler in die Fluten des Bergfreibades. Während Lilli Pribnow und Ralf Winking die Einzelkonkurrenz gewannen, sicherte sich der Schwimmverein Gronau wie im Vorjahr den Doppelsieg bei den Mannschaften.

Von Maximilian Stascheit

Die Bedingungen hätten besser nicht sein können beim 24-Stunden-Schwimmen, das die Schwimmabteilung des SC Arminia Ochtrup gemeinsam mit den Stadtwerken am Wochenende im Bergfreibad ausrichtete. Bei herrlichen Sommertemperaturen gingen insgesamt 234 Teilnehmer an Start – der Rekordwert vom vergangenen Jahr wurde damit noch einmal getoppt, wie Abteilungsleiter Ralf Ottich bei der Siegerehrung am Samstagnachmittag stolz verkündete. 1 222,8 Kilometer legten die Wassersportler innerhalb eines Tages einzeln oder in der Mannschaft zurück. Viele von ihnen nutzten dabei die Möglichkeit, im Bergfreibad zu zelten, um auch mitten in der Nacht unter Flutlicht einige Bahnen ziehen zu können.

Allen voran die 30 Teilnehmer des Schwimmvereins Gronau, der im vergangenen Jahr erstmals zum Breitensportspektakel in die Töpferstadt gereist war. Bereits am Donnerstagabend hatten sie ihr Lager auf der Wiese aufgebaut, um sich mit dem Startschuss am Freitag direkt in die Fluten stürzen zu können. Aufgeteilt in drei Gruppen – „Wassernixen“, „Wassermänner“ und „Die Gemischten“ – zogen sie fleißig Bahn um Bahn und sorgten somit auch für einen vereinsinternen Konkurrenzkampf. Am Ende lag die männliche Jugendmannschaft mit 147,7 Kilometern knapp vor den „Wassernixen“ mit 140,3 Kilometern, womit die Gronauer ihren Doppelsieg in der Mannschaftswertung aus dem vergangenen Jahr verteidigten.

„Im letzten Jahr war das Ganze absolutes Neuland für uns, aber diesmal wollten die Kids unbedingt wieder gewinnen“, erklärte Trainer Peter Rabaschus. „Unser Ziel war, dass jeder sein Ergebnis vom Vorjahr wiederholen oder sogar verbessern kann“, so der Teamleiter. Auf dem dritten Platz landete das Familienteam „Die Pinguine“ (57,6 Kilometer) , das es sich ebenfalls mit bester Campingausstattung auf dem Zeltplatz bequem gemacht hatten.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen gab es in der Einzelwertung der Frauen, bei der Lilli Pribnow am Ende die Nase vorn hatte. Die 20-Jährige war ebenfalls um Punkt 16 Uhr am Freitag ins Becken gesprungen und legte bereits am ersten Wettkampftag 13 Kilometer zurück, ehe es gegen 0.30 Uhr zum Schlafen nach Hause ging. Am Folgetag stieg sie um 8 Uhr wieder in den Wettbewerb ein und lieferte sich auf getrennten Bahnen ein kleines Fernduell mit Anja van Noorloos. Am Ende setzte sich die Arminia-Schwimmerin mit 21,1 Kilometern knapp gegen ihre Konkurrentin durch, die exakt 20 Kilometer auf ihrem Starterkärtchen verbuchte. Noch größer waren die zurückgelegten Gesamtstrecken bei den Herren, wo sich mit Triathlet Ralf Winking ein Novize des Ausdauerwettkampfes mit 33 Kilometern an die Spitze setzte. Der Triathlet gewann in der Herren-Konkurrenz vor Daniel Kersten mit 28,2 Kilometern.

Außerdem wurden Charlotte Böking (fünf Jahre) und Lukas Holtmann (vier Jahre) als jüngste Teilnehmer ausgezeichnet. Älteste Teilnehmer des Wettbewerbs waren Anneliese Schwennen (71) und Horst Schmiegel (82 ).



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