Mi., 25.07.2018

Arminia Ochtrup präsentiert Trainer der Landesliga-Basketballerinnen Oeinck setzt neue Reizpunkte

Thomas Oeinck wechselt die Seiten: Der ehemalige Spieler der ersten Mannschaft des SC Arminia trainiert ab sofort die Ochtruper Damen in der Basketball-Landesliga.

Thomas Oeinck wechselt die Seiten: Der ehemalige Spieler der ersten Mannschaft des SC Arminia trainiert ab sofort die Ochtruper Damen in der Basketball-Landesliga. Foto: Thomas Strack

Ochtrup - 

Als Donato Briganti seinen Trainerjob bei den Landesliga-Basketballerinnen des SC Arminia Ochtrup vor einigen Wochen quittierte, war guter Rat teuer. Inzwischen aber hat der SCA eine Lösung gefunden. Thomas Oeinck trainiert die heimischen Korbjägerinnen.

Von Heiner Gerull

Seine aktive Laufbahn hatte Thomas Oeinck nach dem letzten Meisterschaftsspiel der vergangenen Saison beendet. Gleichwohl ist seine Leidenschaft für Basketball ungebrochen. Was liegt also näher, um den nächsten Schritt als Trainer zu wagen? Das dachte sich wohl auch Philipp Gaupel. Offenbar benötigte der Leiter der Basketball-Abteilung im SC Arminia Ochtrup keinerlei Überredungskünste, um Oeinck den Job als Coach der SCA-Basketballerinnen schmackhaft zu machen. Die ersten Übungseinheiten liegen bereits hinter ihm.

„Wer sollte den Job schon machen, wenn nicht er? Es gibt keinen, der den Verein und speziell auch die Basketball-Abteilung besser kennt“, lautet Gaupels Einschätzung. Freilich ging der Wechsel vom Spieler zum Trainer nicht ganz so nahtlos über die Bühne wie es den Anschein erweckt. „Ein wenig Bedenkzeit hatte ich mir schon erbeten“, sagt Oeinck.

Sein anfängliches Zögern war nachvollziehbar. Denn ihm war nicht entgangen, dass sein Vorgänger Donato Briganti mitunter so wenig Spielerinnen um sich hatte, dass man in dem erlesenen Kreis wohl Skat oder Doppelkopf, nicht aber Basketball hätte spielen können. Oeinck hatte sich das alles sehr genau durch den Kopf gehen lassen. Im Wesentlichen waren es zwei Gründe, die ihn dazu bewogen hatten, das Angebot anzunehmen. „Ich denke, das ist eine interessante Aufgabe, weil sehr viel Potenzial im Team steckt. Zudem reizt mich die Aufgabe, einmal eine Landesliga-Mannschaft zu trainieren“, gibt Oeinck zu verstehen.

Seine Entscheidung hat er noch nicht bereut. „Man darf nicht davon ausgehen, dass man immer zwölf bis 14 Spielerinnen zu jeder Trainingseinheit beisammen hat. Aktuell sind es acht bis zehn. Das ist eigentlich ganz okay so“, lautet Oeincks erstes Fazit.

Handlungsbedarf war entstanden, nachdem der bisherige Coach Donato Briganti im Frühjahr signalisiert hatte, am Saisonende als Trainer des SC Arminia aufzuhören. Wenig später wurde bekannt, dass er beim BSV Wulfen eine neue Herausforderung gefunden hatte. Die Position des Damen-Trainers blieb beim SC Arminia jedoch nicht lange vakant.

Derzeit befinden sich die Basketballerinnen in der fünften Woche der Vorbereitung. „Wir wollen schließlich fit sein, wenn die Saison im September losgeht“, verkündet Oeinck. Es mag auch an seiner Entscheidung gelegen haben, dass sich die Basketballerinnen entgegen ihrer ursprünglichen Absicht dazu entschlossen haben, weiterhin in der Landesliga anzutreten. Zuvor hatte es geheißen, die Mannschaft werde den Neuanfang eine Etage tiefer in der Bezirksliga starten. Doch nach erfolgter Liga-Reform geht es für Arminias Korbjägerinnen in der Landesliga weiter. „Nach der Neuordnung des Liga-Systems treffen wir auf einige unbekannte Gegner. Das ist sicherlich von besonderem Reiz“, weiß Oeinck um die Vorzüge.



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