Do., 02.08.2018

Fußball: Kreispokal Christian Holtmann als „Trampeltier“

Ein Duell mit Haken und Ösen: Die SpVgg Langenhorst/Welbergen um Dominik Düker (l.) gewann die erste Kreispokalrunde bei Bertino Nacars Metelener mit 1:0. 

Ein Duell mit Haken und Ösen: Die SpVgg Langenhorst/Welbergen um Dominik Düker (l.) gewann die erste Kreispokalrunde bei Bertino Nacars Metelener mit 1:0.  Foto: Alex Piccin

Metelen - 

Ein Treffer genügte der SpVgg Langenhorst/Welbergen, um bei Matellia Metelen siegreich zu sein und in die zweite Pokalrunde einzuziehen. Matellias Spielertrainer Bertino Nacar haderte mit Chancenverwertung seiner Elf, während Christian Holtmann das Metelener Kartenhaus einriss.

Von Alex Piccin

„Wir haben 30 Minuten lang die Kuh gemolken, der Eimer war voll und dann stößt ihn jemand um“, analysierte Spielertrainer Bertino Nacar das Erstrunden-Aus seiner Matellia Metelen gegen die SpVgg Langenhorst/Welbergen. Besagtes „Trampeltier“ war Christian Holtmann, der das goldene 1:0 (36.) für die Gäste geschossen hat. Bei einem langen Ball von David Kleine-Rüschkamp startete Holtmann passend durch und spitzelte das Spielgerät an Torwart Andreas Stadler vorbei ins Netz.

Bis dahin hatte Nacar seine Elf als tonangebend eingestuft, mit zwei guten Möglichkeiten. David Wähning tauchte frei vor Keeper Peer Berghaus auf, überlupfte diesen, zielte allerdings vorbei. Auch Adrias Zenuni war kein Jubel vergönnt: Sein Versuch strich ebenfalls knapp am Ziel vorbei.

Langenhorst nah an Vorentscheidung

Das Tor hatte bei den Gästen für die nötige Ruhe im Spiel gesorgt. Nach dem Seitenwechsel hatten sie eine Viertelstunde lang alles im Griff. „Wir haben die Ordnung verloren und Metelen wieder ins Spiel kommen lassen“, sagte Langenhorsts Coach Thomas Fraundörfer. So steckte Matellia wieder die Nase in die gegnerische Hälfte. Einen Abschluss Nacars sicherte Berghaus im Nachfassen (64.). Auf der Gegenseite wäre beinahe die Entscheidung gefallen. Kevin Wenning hob die Kugel über Stadler hinweg, doch Maximilian Prantler rettete in allerhöchster Not (68.). Sieben Minuten später zappelte der Ball im Metelener Netz, doch zur Verwunderung vieler entschied Schiedsrichter Dennis Röhrs, dass Wenning beim Zuspiel von Dominik Düker im Abseits gestanden hat.

Die zweite Luft bekam Metelen trotzdem nicht, Langenhorst überstand die Schlussphase unbeschadet – auch weil Noah Kemper in aussichtsreicher Position über den Ball trat (89.). „Wir freuen uns auf die nächste Runde. Jedes zusätzliche Spiel ist gut für uns“, so Fraundörfer zum Zweitrundenduell gegen Germania Hauenhorst.



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