Mo., 13.08.2018

Fußball: Kreisliga A Steinfurt FSV Ochtrup startet auf der Überholspur

Artistisch musste Lukas Höseler (l.) gestoppt werden. Hier hat‘s geholfen, doch der Ochtruper machte später trotzdem noch sein Tor zum 2:0.

Artistisch musste Lukas Höseler (l.) gestoppt werden. Hier hat‘s geholfen, doch der Ochtruper machte später trotzdem noch sein Tor zum 2:0. Foto: Alex Piccin

Ochtrup - 

Viel besser hätte der Auftakt des FSV Ochtrup in die Kreisliga A-Saison nicht sein können. Den 3:0-Erfolg bei Borussia Emsdetten II firmierten besonders die treffsicheren Neuzugänge. Martin Ahlers darf sich als erster FSV-Liga-Torschütze feiern lassen – und das mit einem Traumtor.

Von Alex Piccin

Der FSV Ochtrup hat das erste Ausrufezeichen gesetzt. Bei der hoch gehandelten Reserve von Borussia Emsdetten gewannen die Rot-Schwarzen dank einer starken Teamleistung mit 3:0 (0:0). Die ausgewogene Partie hätte in der elften Minute jedoch eine andere Wendung nehmen können.

Mohammed Sylla war im Alleingang an Torwart Kevin Brock vorbei und wurde von ihm gelegt. Statt auf Notbremse entschied Schiedsrichter Steffen Rauhs auf Freistoß und Gelb. „Den Angriff des Torhüters habe ich als ball- und nicht als mannorientiert gewertet“, klärte dieser im Anschluss auf. So blieb es eine Stunde lang nicht nur nummerisch ausgeglichen. Beide Teams riefen alles ab, was zu Lasten der Präzision in Aufbau und Abschluss ging.

Fotostrecke: Auftakt in der Kreisliga A Steinfurt: Borussia Emsdetten II - FSV Ochtrup 0:3

Dann setzte Martin Ahlers alles auf eine Karte, als er einen hohen Ball Pawel Ozogs direkt aufs Tor beförderte. Sein Mut wurde belohnt, die Kugel schlug vom Strafraumeck unhaltbar ein (61.). „Das war der Dosenöffner für einen verdienten, aber um ein Tor zu hoch ausgefallen Sieg“, befand Trainer Frank Averesch. Sylla hatte kurz darauf Glück, dass Rauhs sein Handspiel im Sechzehner übersehen hatte. Dass der Angreifer weiter vorne besser aufgehoben ist, zeigte wenig später. Er bereitete die beiden weiteren Treffer durch Lukas Höseler (66.) und Ahlers (73.) und damit die Entscheidung vor.

Der FSV hat die Ausfälle gut kompensiert. „Ohne vier Schlüsselspieler haben wir das sehr gut gemacht“, so Averesch. Gerade Sylla machte auf der für ihn ungewohnten linken Bahn eine ordentliche Figur. Auch die Abwehrreihe um Keeper Jonas Averesch wirkte bis auf wenige Ausnahmesituationen sattelfest.

FSV Ochtrup: Averesch – Roters (52. Ahlers), Haumering, J. Engbring, Carvalho (72. M. Engbring) – Hannekotte, Strübig – Kutzmann, Ozog, Sylla – Höseler (68. Holmann). – Tore: 0:1 Ahlers (61.), 0:2 Höseler (65.), 0:3 Ahlers (73.).



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