Mo., 20.08.2018

Fußball: Frauen-Westfalenpokal Langenhorster Fußballerinnen hoffen auf ein Pokalwunder

Corinna Rüschoff (r.) erzielte im Kreispokalfinale gegen Emsdetten zwei Tore. Jetzt hat sie sich rechtzeitig fit zurückgemeldet.

Corinna Rüschoff (r.) erzielte im Kreispokalfinale gegen Emsdetten zwei Tore. Jetzt hat sie sich rechtzeitig fit zurückgemeldet. Foto: Marc Brenzel

Ochtrup - 

Mit einem scheinbar übermachtigen Gegner bekommen es am Dienstagabend die Fußballerinnen der SpVgg Langenhorst/Welbergen zu tun. In der ersten Runde des Westfalenpokals erwarten sie den Westfalenligisten Arminia Ibbenbüren. Die Gäste sind klar favorisiert und haben sich unter anderem in der Sommerpause mit einer Ochtruperin verstärkt, die Zweitliga-Erfahrung mitbringt.

Von Marc Brenzel

Ein Spiel der ganz besonderen Art bestreiten am Dienstag die Bezirksliga-Fußballerinnen der SpVgg Lan­genhorst/Welbergen. In der ersten Runde des Westfalenpokals empfangen sie den Westfalenligisten Arminia Ibbenbüren. Für die Och­truperinnen ist es das erste Mal überhaupt, dass sie am Pokalwettbewerb auf Landesebene teilnehmen.

„Das ist die Zugabe für unser tolles Kreispokalfinale“, erinnert Co-Trainer Peter Krumme noch einmal an den denkwürdigen 3:1-Sieg gegen Borussia Emsdetten. Damals wie heute sind die Langenhorsterinnen Außenseiter – diesmal sogar noch deutlich krasser, schließlich ist die Arminia zwei Klassen höher beheimatet und hat sich im Sommer gut verstärkt.

Unter anderem mit Pia Schneuing. Die 22-jährige Ochtruperin war zuletzt für den SV Henstedt-Ulzburg in der zweiten Bundesliga Nord sowie in der Regionalliga Nord aktiv. Die beim SC Arminia groß gewordene Abwehrspielerin genießt daher im Vechtestadion ebenso „Heimrecht“ wie Anna Potanin und Merle Flaßkamp (beide ehemals SG Lau-Brechte/Weiner).

Das „Spiel der Spiele“ setzt beim Heimteam alle Kräfte frei. Selbst die, die zuletzt angeschlagen oder erkrankt waren, melden sich zurück. Dazu gehört auch Angreiferin Corinna Rüschoff, die aufgrund einer überstandenen Grippe heute zwar etwas Trainingsrückstand hat, aber als Konterspezialistin wohl trotzdem gute Chancen auf einen Einsatz in der Startformation haben dürfte.

„Unsere ganze Truppe ist momentan gut drauf“, freut sich Holger Sokol. Der 40-Jährige ist der neue Chefcoach der Schwarz-Gelben. Obwohl die Form stimmt, hält Sokol die Bälle flach: „Das ist eine ganz schwere Aufgabe, wir sind der krasse Außenseiter.“ Favorisiert – und daraus macht der Übungsleiter kein Geheimnis – ist eine stark defensive Ausrichtung. Die sei gegen einen Westfalenligisten am sinnvollsten.

Die Ibbenbürenerinnen kommen mit „voller Kapelle“. Lediglich Trainer Frank Schlichter passt, er wird von Jenny Wobker vertreten.

 



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