Do., 23.08.2018

Fußball: Frauen-Westfalenpokal Arminia Ibbenbüren kennt keine Gnade

In der ersten Halbzeit hielten Linn Asbrock (l.) und Co. noch gut dagegen, doch im zweiten Abschnitt ging der SpVgg Langenhorst/Welbergen die Luft aus.

In der ersten Halbzeit hielten Linn Asbrock (l.) und Co. noch gut dagegen, doch im zweiten Abschnitt ging der SpVgg Langenhorst/Welbergen die Luft aus. Foto: Marc Brenzel

Ochtrup - 

Hinter den Westfalenpokal können die Fußballerinnen der SpVgg Langenhorst/Welbergen einen Haken machen. In der ersten Runde des Wettbewerbs verloren sie gegen den Westfalenligisten Arminia Ibbenbüren mit 1:9 (0:3). Den Ehrentreffer für den Außenseiter aus der Bezirksliga erzielte Corinna Rüschoff in der 62. Minute.

Von Marc Brenzel

Nichts zu holen gab es für die Fußballerinnen der SpVgg Langenhorst/Welbergen in der ersten Runde des Westfalenpokals. Mit 1:9 (0:3) unterlagen die Och­truperinnen auf eigenem Geläuf dem Westfalenligisten Arminia Ibbenbüren.

„Dass wir hier und heute nicht gewinnen würden, war uns im Vorfeld klar. Daher lag unser Fokus darauf, kämpferisch so gut es geht dagegen zu halten. Das ist uns in der ersten Halbzeit auch ordentlich gelungen“, resümierte der neue Trainer der Spielvereinigung, Holger Sokol.

Nach neun Minuten stand bereits fest, dass kein neues Pokalmärchen erzählt werden kann. Die zwei Klassen höher beheimateten Gäste lagen zu diesem Zeitpunkt nach Toren von Sarah ­Göcking und Lina Helms mit 2:0 vorne. „Wir standen in der ersten Viertelstunde unter enormen Druck, haben uns dann aber stabilisiert“, stellte Sokol einigermaßen zufrieden fest, dass bis zum Pausentee nur noch ein weiterer Gegentreffer fiel (33., Melissa Steffen).

Nach dem Wechsel waren die Schwarz-Gelben dann nicht mehr so gut dabei. Sie ließen sich zu oft herauslocken und gaben dem Gegner so die Räume, die er für sein Spiel brauchte. Folge­richtig geriet der Bezirksligist in akute Schieflage und lag in der 55. Minute sogar schon mit 0:6 zurück. „Hinten heraus fehlte es uns einfach an der nötigen Luft“, deckte Langenhorsts Co-Trainer Peter Krumme die Schwächen seiner Elf auf.

Aber ohne einen Trostpreis wollte sich das Heimteam nicht geschlagen geben. Den gab es in der 62. Minute, als Corinna Rüschoff den Ehrentreffer besorgte. Nach einem technischen Fehler in der Arminia-Deckung antizipierte die Mittelstürmerin die Situation und vollstreckte – 1:6.

Viel mehr saß jedoch nicht drin, denn der Favorit aus Ibbenbüren blieb giftig. Bis zum Abpfiff baute der Westfalenligist seine Führung auf 9:1 aus. Selbst ein zweistelliges Ergebnis wäre angesichts zahlreicher hochkarätiger Gelegenheiten möglich gewesen.

„Sonntag beginnt für uns der Ligabetrieb mit einem Spiel in Altenberge. Darauf richten wir jetzt unsere Aufmerksamkeit“, machte Sokol schnell einen Haken hinter den Westfalenpokal.

SpVgg Langenhorst/Welbergen: J. Brinckschmidt – Holtmann (51. M. Göhlmann), N. Brinkschmidt, Struck – Kockmann (46. Vollenbröker), L. Engelmann, Ransmann (66. Lenfert) – Asbrock, Löcker, Röhe – Rüschoff.

Tore: 0:1 Göcking (5.), 0:2 Helms (9.), 0:3 Steffen (33.), 0:4 Göcking (48.), 0:5 und 0:6 Steffen (53./55.), 1:6 Rüschoff (58.), 1:7 Helms (62.), 1:8 Eversmeyer (74., Foulelfmeter), 1:9 Schmalz (87.).



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