Fr., 31.08.2018

Fußball: Kreisliga A Steinfurt Ochtruper sind richtig bissig

Ochtrups Andre Vieira macht als Flügelstürmer in dieser Saison einen sehr guten Job.

Ochtrups Andre Vieira macht als Flügelstürmer in dieser Saison einen sehr guten Job. Foto: Marc Brenzel

Ochtrup - 

Am Sonntag empfängt der FSV Ochtrup den Lokalrivalen Matellia Metelen. Beide Trainer haben angekündigt, voll auf Sieg zu gehen. Das verspricht ein reizvolles Duell zu werden, zumal beide Seiten kaum Ausfälle zu beklagen haben.

Von Marc Brenzel

Die Tabellenführung in der A-Liga hat der FSV Och­trup nach dem 1:1 in der Vorwoche beim Skiclub Rheine verloren, nicht aber seine Bissigkeit. Dafür spricht die klare Ansage von Trainer Frank Averesch vor dem Heimspiel gegen Metelen: „Wir wollen die drei Punkte.“

Die Voraussetzungen für einen Erfolg gegen den Lokalrivalen sind gut, denn Averesch steht nahezu der komplette Kader zur Verfügung. Also auch Tim Niehues, der für viele als „unersetzbar“ gilt. So weit will sein Trainer aber nicht gehen: „Tim ist sicherlich ein ganz wertvoller Spieler für unseren Angriff, aber wir haben auch viele andere gute Jungs im Kader.“

Der FSV-Coach nennt da exemplarisch Andre Vieira, der auf der offensiven Außenbahn in dieser Saison einen richtig guten Job macht. Da der Portugiese taktisch sehr flexibel ist, könnte er theoretisch auch weiter nach hinten rücken. Diese Option lässt sich der Übungsleiter für Sonntag offen.

Averesch will die volle Ausbeute, doch das gilt auch für seinen Gegenüber. „Wir gehen voll auf Sieg, weil ein Unentschieden uns nicht weiterbringt“, betont Matellia Metelens Spielertrainer Bertino Nacar. Ihm sind die bisher erzielten zwei Punkte einfach zu mager. Gerade vor dem Hintergrund, dass die Matellia in allen drei Partien einen Vorsprung noch aus der Hand gab.

Für Nacar ist das eine Kopf- und kein Kraftsache: „Dass wir ackern können, haben wir doch in der Vorbereitung bei teilweise brutaler Hitze unter Beweis gestellt. Momentan ist es bei uns einfach nur so, dass es in den Köpfen anfängt zu rappeln, wenn wir einen Gegentreffer bekommen. Wir dürfen uns von Rückschlägen nicht verrückt machen lassen.“

Die abgelaufene Trainingswoche stuft Nacar als „wirklich gut“ ein. Seine Mannen hätten richtig Gas gegeben und würden auf den Vergleich mit dem FSV brennen. Max Prantler ist angeschlagen, weshalb sein Mitwirken leicht fraglich ist. Dafür hat Sebastian Feldhues seine Sperre abgegessen.

In den Vordergrund hat sich der junge Flügelspieler David Wähning gespielt. „Eigentlich sollen Trainer ihre jungen Leuten nicht so oft loben, aber bei David ist das wirklich angebracht“, findet Nacar.

 



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