Fr., 09.11.2018

Fußball: Kreisliga A Metelens Spielertrainer Bertino Nacar bläst zur Attacke

Maximilian Prantler (r.) ist ein ganz wichtiger Spieler für die Matellia. Mit seiner Schnelligkeit sorgt er über die Außenbahn stes für viel Gefahr.

Maximilian Prantler (r.) ist ein ganz wichtiger Spieler für die Matellia. Mit seiner Schnelligkeit sorgt er über die Außenbahn stets für viel Gefahr. Foto: Angelika Hoof

Metelen - 

In Metelen hat keiner Lust, die Feiertage auf einem Abstiegsplatz zu verbringen. Deshalb muss die Matellia am Sonntag dringend mal wieder dreifach punkten. Und das gegen eine Mannschaft, die selbst einige Dinge geraderücken muss.

Von Marc Brenzel

Die Duelle mit den Topteams der Klasse haben die Metelener gerade hinter sich gebracht. Jetzt kommen die Partien, in denen die Matellia eher punkten könnte. Und deshalb bläst Spielertrainer Bertino Nacar auch zur Attacke. „Gegen Neuenkirchen und Hauenhorst haben wir super gekämpft, aber weil da dann eben doch nichts Zählbares bei rausgesprungen ist, brauchen wir uns dafür nicht auf die Schultern klopfen zu lassen“, so der Coach. „Wir müssen dringend wieder Zähler holen. Aus den vier Partien bis Weihnachten sollten es wenigstens sechs sein.“

Am Sonntag ist der 1. FC Nordwalde in der Vechtegemeinde zu Besuch. „Wir sollten uns auf unsere Stärken besinnen. Dabei denke ich auch an unser Umschaltspiel“, so der Coach. Mit Maximilian Prantler und David Wähning hat er dafür zwei Leute, die nach Ballgewinnen Tempo auf den Flügeln machen können. Da mit Christopher Viefhues wieder ein etatmäßiger und treffsicherer Angreifer zur Verfügung steht, zieht sich Nacar selbst aus der Spitze zurück: „Wahrscheinlich stelle ich mich auf die Zehnerposition. Dort kann ich besser auf das Spielgeschehen einwirken und den Jungs definitiv mehr helfen.“

Der 1. FC Nordwalde verlor zuletzt etwas überraschend sein Heimspiel gegen den Skiclub Rheine. Für Trainer Bernd Hahn kam das allerdings nicht so ganz unerwartet: „Gegen die Mannschaften von unten ist es für uns immer schwer. Gerade, wenn wir wie letzte Woche die Anfangsphase verschlafen. Deshalb müssen wir diesmal von der ersten Minute an hellwach sein.“

Verteidiger Tobias Jo­st­arndt ist nach einer Trainingsverletzung am Dienstag (Bänder) kein Thema, ihn dürfte Simon Markfort ersetzen. Dass auch Julian Godt wieder mitmischen kann, sollte für Stabilität im zentralen Mittelfeld sorgen. „Wichtig ist, dass wir dagegenhalten. Gerade in Metelen ist es immer schwierig, da muss gekämpft werden“, legt Hahn seiner Elf nahe, die Ärmel aufzukrempeln.

 



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