Mo., 17.12.2018

Handball: Bezirksliga Ochtrups Handballer benötigen längeren Anlauf gegen die ISV

Ab durch die Mitte: Ochtrups Gerrit Thiemann (2.v.r.) wird beim Wurfversuch unsanft von der Ibbenbürener Deckung um Bernd Walhorn (#44) gestoppt.

Ab durch die Mitte: Ochtrups Gerrit Thiemann (2.v.r.) wird beim Wurfversuch unsanft von der Ibbenbürener Deckung um Bernd Walhorn (#44) gestoppt. Foto: Alex Piccin

Ochtrup - 

Arminia Ochtrup hat mehr investieren müssen als so mancher der zahlreichen Zuschauer auf der Tribüne im Vorfeld mit Blick auf die Tabelle gedacht hat. Zwar gewann der Favorit das letzte Spiel des Jahres gegen die Ibbenbürener SV am Ende deutlich mit 36:22. Die Arminen haben aber fast die gesamte erste Halbzeit benötigt, um auf Betriebstemperatur zu kommen.

Von Alex Piccin

Bis zur Minute 21 schlug sich die ISV wacker. Sie hielt das Spielgeschehen ausgeglichen oder lag mit bis zu zwei Toren in Führung. „Das war von uns nicht schlecht, aber auch alles andere als gut“, bilanzierte Trainer Heinz Ahlers. Seine Sieben habe ihre Zeit benötigt, um den Gegner kennenzulernen. Nach einem Team-Timeout griffen bei den Ochtrupern die Zahnräder besser ineinander. Die besten Schützen des Tages, Thorben Steenweg per Siebenmeter – davon verwandelte er sechs weitere – und Max Oelerich, drehten erstmals den Rückstand in eine SCA-Führung. Bis zur Pause (21:14) wurde deutlich, wie sich der restliche Spielverlauf entwickeln sollte.

Tempogegenstöße sitzen

Fortan bestachen die Gastgeber mit einer starken Abwehrleistung und Sicherheit im eigenen Spiel. Beweis dafür waren zum Teil schön herausgespielte Tore und eine Phase Mitte des zweiten Durchgangs, als der SCA fünfmal in Folge einen ISV-Pass abfing und im Gegenzug einen eigenen Treffer markierte. Ahlers wusste den Grund dafür zu nennen: „Es macht sich bezahlt, dass die Jungs im Sommer hart trainiert haben. Sie haben konditionelle Vorteile.“ Aber auch spielerisch war Ochtrup eine Stufe weiter.

Wo soll die Reise in der Tabelle hingehen? Der SCA liegt drei Punkte hinter dem zweiten Rang. Der Coach hält sich bedeckt: „Ich habe mich immer dagegen gewehrt, feste Ziele auszugeben. Wehren würden wir uns gegen einen Aufstieg nicht. Aber vielleicht tut es der jungen Mannschaft gut, sich in der Bezirksliga noch ein Jahr zu stabilisieren.“

SCA-Tore: Steenweg (10/7), M. Oelerich (7), Noori (4), R. Woltering, Thiemann, Wahlen (je 3), C. Woltering (2), Nowaschenin (1/1), Wiggenhorn, Feldmann, L. Oelerich (je 1).



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