Schach: SK Metelen
Freud und Leid beim SK Metelen

Metelen -

Ein personeller Engpass machte der ersten Mannschaft des SK Metelen leider einen Strich durch die Rechnung. Folglich fiel die Niederlage im Verbandsliga-Spiel gegen den SC Rochade Emsdetten heftig aus. Freude machte sich hingegen bei der Zweitvertretung in der Bezirksklasse breit.

Freitag, 01.02.2019, 14:00 Uhr
Sebastian Herdering sicherte den Mannschaftssieg den Metelner Zweitvertretung.
Sebastian Herdering sicherte den Mannschaftssieg den Metelner Zweitvertretung. Foto: Heinz Vinkelau

Das Freud und Leid nahe beieinander liegen mussten die Metelener Schachspieler jetzt erfahren. An einem Doppelspieltag glänzte die Metelener Schachreserve im Nachbarschaftsduell gegen den SK Ochtrup II, die erste Mannschaft verlor allerdings deutlich gegen den SC Rochade Emsdetten II.

Spieltage, an denen beide Seniorenteams gleichzeitig an die Bretter müssen, sind bei den Metelener Schachfreunden äußerst unbeliebt. Denn wenn Akteure in der ersten Mannschaft ausfallen, müssen Leute aus dem Reserveteam nachrücken. Dass führt dazu, dass beide Mannschaften geschwächt in ihre Begegnungen gehen müssen.

Jetzt fielen gleich vier Spieler der „Ersten“ aus, ein Brett musste sogar frei gelassen werden, wodurch die Mannschaft mit einem Minuspunkt in das Verbandsliga-Duell gegen Emsdetten startete. Lediglich Arne Zachej (Brett vier) überzeugte beim SKM. Er holte als einziger Metelener Spieler einen vollen Punkt. Henk Berning am ersten und Rolf Morrien am siebten Brett konnten jeweils noch ein Remis zur deutlichen 2:6-Niederlage beisteuern. Durch diese Niederlage fiel die erste Mannschaft auf den sechsten Tabellenplatz zurück, liegt allerdings nur einen Mannschaftspunkt hinter dem Zweiten SK Münster IV.

Die zweite Mannschaft konnte trotz der Abstellung mehrerer Spieler vollständig antreten und war überrascht, dass die Ochtruper Reserve nur mit fünf Spielern angereist waren. Motiviert durch diesen Vorteil lieferte Metelens Bezirksklasseteam eine überzeugende Leistung ab.

Mannschaftsführer Dieter Oskamp (Brett vier) einigte sich schon nach zwei Stunden Spielzeit mit Julian Segeler auf ein Remis. Wenig später tat es ihm Metelens Spitzenspieler Heinz Vinkelau gleich. Er bot Rainer Fremann am ersten Brett ein Remis an, das dieser auch annahm.

Nach zweieinhalb Stunden erhöhte Bernhard Artmann (Brett sechs) den Vorsprung auf 3:1. Er war schon zu Beginn der Partie in die Königsstellung seines Gegners eingebrochen und konnte diesen Vorteil zum Sieg ausnutzen. Auch Sebastian Herdering (Brett zwei) hatte sich schon frühzeitig einen großen Vorteil erkämpft: Er konnte die gegnerische Dame gegen einen Läufer tauschen. So war es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch er seine Partie gewann. Da der Mannschaftskampf

Somit zu Gunsten der Metelener entschieden war, einigten sich Jens Gravenkötter und Detlef Leseberg am fünften Brett auf ein Remis, sodass der Mannschaftskampf mit einem deutlichen 4,5:1,5 für Metelen endete.

„Durch diesen Sieg klettern wir auf den dritten Tabellenplatz. Da wir noch gegen die beiden erstplazierten Mannschaften antreten müssen, ist in dieser Saison noch vieles möglich“, so Pressewart Heinz Vinkelau nach dem Sieg gegen Och­trup.

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