Handball: Bezirksliga Münsterland
Ochtruper Derby-Dominanz: Arminen schlagen den TBB mit 34:20

Ochtrup -

Eine klare Angelegenheit war am Donnerstagabend das Derby in der Handball-Bezirksliga zwischen dem SC Arminia Ochtrup und dem TB Burgsteinfurt. Mit 34:20 (18:8) schickten die Hausherren den Turnerbund auf die Rückreise. Allerdings waren die stark ersatzgeschwächten Stemmerter diesmal weit davon entfernt, der Gegner vergangener Tage zu sein.

Donnerstag, 21.02.2019, 23:02 Uhr
Raphael Woltering (M.) und die Arminia-Handballer gaben im Bezirksliga-Derby gegen den TB Burgsteinfurt klar den Ton an. Für Helge Meinkmann (l.), Niclas Vinhage (r.) und Co. gab es trotzdem ein Fleißkärtchen.
Raphael Woltering (M.) und die Arminia-Handballer gaben im Bezirksliga-Derby gegen den TB Burgsteinfurt klar den Ton an. Für Helge Meinkmann (l.), Niclas Vinhage (r.) und Co. gab es trotzdem ein Fleißkärtchen. Foto: Thomas Strack

Wenn sich die Ochtruper und Burgsteinfurter Handballer in der Vergangenheit gegenüberstanden, dann begegneten sie sich stets auf Augenhöhe. In diese Serie von heißen Kämpfen reiht sich das Punktspiel vom Donnerstagabend definitiv nicht ein, denn der stark ersatzgeschwächte Turnerbund war einfach zu leicht, um mit dem Bezirksliga-Schwergewicht aus der Töpferstadt in den Ring zu steigen. 34:20 (18:8) hieß es nach 60 Minuten für die gastgebenden Arminen.

Da der Turnerbund nur mit sieben Feldspielern angereist war – unter anderem Trainer Niklas van den Berg, der nur in den letzten zwei Minuten auf der Platte stand, – deutete schon früh alles auf eine klare Angelegenheit hin. Danach sah es auch nach einer Viertelstunde und dem 10:3 durch Max Oelerich aus. Der SCA verteidigte sehr gut und erzielte das Gros seiner Treffer über die erste Welle.

„Wenn die Ochtruper im Positionsangriff waren, standen wir gar nicht mal schlecht“, lobte van den Berg. Kritik übte er allerdings im Bezug auf die eigenen Offensivaktionen. Der Ball sei da manchmal wie eine heiße Kartoffel behandelt worden.

18:5 führte der SCA nach einem von Raphael Woltering verwandelten Siebenmeter (28.), ehe Amin Amine, Niclas Vinhage und Stephan Kretzschmar den Pausenrückstand aus TB-Sicht etwas schönten (8:18).

Zwar waren die „Glorreichen Sieben“ aus Burgsteinfurt schon nach 30 Minuten entwaffnet, doch die Stemmerter zeigten trotzdem Biss. Auf der anderen Seite wirkten die Töpferstädter zeitweise ein bisschen zu fahrig. „Das war eine Viertelstunde nicht gut anzusehen“, haderte Trainer Heinz Ahlers, der aber entschuldigte: „Nach einer starken ersten Halbzeit mit viel Tempo und bei einer so klaren Führung kommt es vor, dass die Konzentration nachlässt.“

In den letzten zehn Minuten lief der SCA-Motor wieder wie geölt. Einige schöne Stafetten führten zu Toren, was sich letztlich in dem deutlichen Ergebnis niederschlug. „Nach unseren vier Niederlagen zuvor war das ein Sieg für die Psyche. Jetzt können wir beruhigter in die zweiwöchige Spielpause gehen“, bezog Ahlers im Anschluss Stellung.

Für van den Berg stand nach der Begegnung fest: „Leider haben wir für meinen Geschmack zu viele leichte Tore kassiert. Der Einsatz stimmte, das haben meine Jungs wirklich gut gemacht.“

SCA-Tore: M. Oelerich (11), Wahlen, Wiggenhorn (beide 5), R. Woltering (4/2), Büter, C. Woltering (beide 3), Feldmann, Pohl und Thiemann (je 1).

TB-Tore: Vinhage (6), Amine (6/2), Kretzschmar (4), Röll (3) und Meinikmann (1).

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