Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Duell an der Vechte: Metelener fordern den FSV Ochtrup

Metelen -

Am Sonntag ist es wieder so weit: Dann stehen sich die Fußballer aus Metelen und Ochtrup Auge in Auge gegenüber – die Matellia erwartet den FSV. Beide Mannschaften haben ihr erstes Spiel nach der Winterpause gewonnen und gehen daher mit viel Rückenwind in das „Duell an der Vechte“.

Freitag, 22.02.2019, 15:00 Uhr aktualisiert: 23.02.2019, 18:40 Uhr
Matellia Metelens David Wähning (r.) ist ein wichtiger Mann auf der Außenbahn geworden.
Matellia Metelens David Wähning (r.) ist ein wichtiger Mann auf der Außenbahn geworden. Foto: Jürgen Westhoff

Metelen gegen Ochtrup – das steht für im westlichen Teil des Fußballkreises für Derby-Fußball in Reinkultur. Nichts anderes erwarten die Fans am Sonntag, wenn sich die Matellia mit dem FSV misst.

Die Hausherren sind die Rote Laterne los geworden. Das 2:1 bei Amisia Rheine war demnach sowohl für die Tabelle als auch für die Psyche wichtig. „Das gibt uns Schwung. Jetzt wollen wir gegen Ochtrup nachlegen“, stellt Co-Trainer Oliver Fliss klar. Wie das Vorhaben in die Tat umgesetzt werden soll, das bleibt sein Geheimnis. Alle taktischen Karten bleiben erstmal zugedeckt auf dem Tisch liegen.

Sehr wahrscheinlich ist, dass Christopher Viefhues nicht spielt. Der Angreifer zog sich vor der Partie gegen Amisia beim Warmmachen eine Leistenverletzung zu. Ansonsten stehen alle Kicker Gewehr bei Fuß. Darunter der junge David Wähning, der sich als Außenbahnspieler mit seinem Tempo und seiner Bissigkeit fest in die erste Elf gespielt hat.

Genau wie die Elf aus der Vechtegemeinde ist auch der FSV mit einem Sieg aus der Winterpause gekommen. Der 1:0-Erfolg über den Skiclub sorgte für Zufriedenheit, deckte aber eine kleine Schwäche der Töpferstädter auf: ihre Zielgenauigkeit. Die müsse besser werden, um in Metelen zu Punkten zu kommen, betont die Führungsriege um Kapitän Janik Hannekotte.

Zur Debatte steht das Mitwirken von Arthur Kutzmann, der über Oberschenkelprobleme klagt. Ein eventueller Ausfall des Außenverteidigers könnte eine Kettenreaktion nach sich ziehen. Marcel Strübig würde dann auf die rechte defensive Seite rücken, was auf der Doppelsechs eine Position freimachen würde. Weitere taktische Verschiebungen sind nicht ausgeschlossen. Eventuell setzen die Gäste auf zwei echte Spitzen. Mohammed Sylla und Lukas Höseler bieten sich an.

Im Lager des FSV herrscht Einigkeit darüber, dass der 3:0-Sieg im Hinspiel zu hoch ausgefallen ist. Was die Matellia tatsächlich könne, habe sie ja vor sieben Tagen in Rheine eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

 

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6410373?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686799%2F
Nachrichten-Ticker