Tischtennis: Verbandsliga
Metelener Tischtennisspieler müssen aufpassen

Metelen -

Kein Glück gehabt, vom Pech verfolgt, ohne Killerinstinkt – wie auch immer: Gründe genug für die Niederlage des TTV Metelen im Derby in Rheine gibt es genug. Klar ist, dass Hendrik Waterkamp und Co. aufpassen müssen, nicht doch noch in den Abstiegsstrudel hereingezogen zu werden.

Montag, 25.02.2019, 12:30 Uhr
Sebastian Klockenkemper (l.) war glänzend aufgelegt und gewann in Rheine seine beiden Einzel.
Sebastian Klockenkemper (l.) war glänzend aufgelegt und gewann in Rheine seine beiden Einzel. Foto: Thomas Strack

„Wir haben uns im Auswärtsspiel beim Ligazweiten Rheine ebenso wenig belohnt wie in der Woche zuvor gegen den Tabellenführer aus Bönen. Jetzt müssen wir aufpassen, dass wir nach einer eigentlich sehr guten Hinserie nicht doch noch in den Abstiegsstrudel geraten.“ Hendrik Waterkamp machte die 6:9-Niederlage in der Emsstadt am fehlenden Glück und auch der letzten Entschlossenheit fest. „Wir haben nach der 2:1-Führung nach den Doppeln in den Einzeln immer wieder Satz- und sogar Matchbälle liegen gelassen, und das war letztlich ausschlaggebend für die knappe Niederlage“, so Waterkamp.

Zusammen mit Dawid Ciosek hatte er für einen der beiden Doppelpunkte gesorgt, zudem punkteten Stefan Weiß und Sebastian Klockenkemper im dritten Doppel in drei Sätzen. Danach waren aber nur noch drei der sechs Akteure auf Metelener Seite, die auf Mateusz Ksiazczyk verzichten mussten, erfolgreich: Waterkamp im zweiten Einzel gegen Lukas Ebbers, Jan Tewes ebenfalls in Runde zwei gegen Frederik Erpenstein und der glänzend aufgelegte Sebastian Klockenkemper mit zwei souveränen Siegen im unteren Paarkreuz waren für den TTV beim Ligazweiten erfolgreich. Das war zu wenig, um zumindest den einen angestrebten Zähler mit nach Metelen nehmen zu können. Zwar ist der TTV immer Tabellenfünfter, aber die Abstände zur Abstiegsregion werden immer kleiner. Daher steht das Team im nächsten Heimspiel gegen Schlusslicht Union Lüdinghausen II unter Zugzwang.

Mit gerade einmal einem Stammspieler verkaufte sich die Metelener Zweitvertretung beim TTC Münster III am Ende trotz der erwarteten 3:9-Niederlage sehr gut und hätte vielleicht den einen oder anderen Punkt zusätzlich verdient gehabt. Jürgen Langer und Andreas Joost im dritten Doppel sowie Christian Kowatsch mit Siegen im oberen Paarkreuz gegen die beiden Spitzenbretter der Domstädter sorgten für die drei Punkte.

Kowatsch war auch am Freitagabend im Spiel des Metelener Kreisligateams in Mesum eine der drei „Matchwinner“. Wie Jürgen Langer und Rainer Stachelscheid blieb er im Einzel ungeschlagen. Mit der erneuten Erfolg liegt die Drittvertretung weiterhin hinter dem Ligaprimus aus Altenberge auf Platz zwei der Kreisliga.

Die beiden Nachwuchsteams des TTV Metelen waren auswärts unterwegs und dabei chancenlos. Die Jugendmannschaft musste sich Arminia Ochtrup mit 0:10 geschlagen geben, und die Schülermannschaft unterlag in Steinfurt mit 2:8.

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