Fußball: Kreisliga A
Matellia für Abstiegskampf gerüstet

Metelen/Ochtrup/Borghorst -

In der Kreisliga A hat das Rennen um den Klassenerhalt längst begonnen. Mittendrin befinden sich Matellia Metelen, Preußen Borghorst und die SpVgg. Langenhorst/Welbergen. Alle drei Teams blicken im sportlichen Überlebenskampf auch auf die Bezirksliga; speziell auf Germania Horstmar. Das hat seinen Grund.

Mittwoch, 27.02.2019, 15:40 Uhr aktualisiert: 05.03.2019, 12:09 Uhr
Hart am Ball: Langenhorsts Stefan Schwering (li.) und Matellias Bernd Weßeling trennten sich im Hinspiel 0:0. In zehn Tagen begegnen sich die Protagonisten erneut. Dann steigt in Langenhorst das Rückspiel. Dabei geht es um wertvolle Punkte für den Klassenerhalt.
Hart am Ball: Langenhorsts Stefan Schwering (li.) und Matellias Bernd Weßeling trennten sich im Hinspiel 0:0. In zehn Tagen begegnen sich die Protagonisten erneut. Dann steigt in Langenhorst das Rückspiel. Dabei geht es um wertvolle Punkte für den Klassenerhalt. Foto: Alex Piccin

Den um den Klassenerhalt kämpfenden Mannschaften mag die vergangene Serie 2017/18 in der Fußball-Kreisliga A wie eine Horrorsaison vorgekommen sein. Fünf von 16 Mannschaften gingen „durchs Loch“. Sogar Matellia Metelen war am letzten Spieltag mit 40 (!) Punkten noch auf Schützenhilfe angewiesen, um drinzubleiben. In der laufenden Spielzeit 2018/19 müssen zwar nicht so viele Clubs dran glauben, doch zumindest in Metelen und Borghorst geht das Abstiegsgespenst um. Selbst die Spielvereinigung Langenhorst/Welbergen kann sich ihrer Sache als Tabellenzehnter noch nicht sicher sein.

Eines eint die drei heimischen Clubs Matellia, SCP und Langenhorst: „Erst einmal drücke ich Germania Horstmar die Daumen, damit die in der Bezirksliga bleiben“, spricht Langenhorsts Trainer Thorsten Bäumer das aus, was auch seine Kollegen denken. Denn sollten die Horstmarer den Klassenerhalt in der Bezirksliga schaffen, bliebe es eine Etage tiefer in der Kreisliga A bei nur zwei Absteigern. Das würde den Clubs zweifelsohne Sorgen nehmen.

Dennoch – wäre es am Saisonende so wie derzeit, müsste Matellia Metelen als Vorletzter neben Grün-Weiß Rheine in den sauren Apfel beißen. Freilich hat Bertino Nacar gute Gründe, zuversichtlich zu sein. „Wenn die Situation bei uns so bleibt, dann bin ich sehr zufrieden.“ Matellias Spielertrainer spricht damit die Einstellung seiner Schützlinge an. Sie haben den Abstiegskampf offenbar angenommen. Das bezeugen die vier Punkte, die die Metelener zuletzt gegen den Tabellendritten FSV Ochtrup (0:0) und den Fünften Amisia Rheine (2:1) geholt hatten. „Vier Punkte aus diesen beiden Spielen – vorher hätte das wohl jeder von uns unterschrieben“, sagt Nacar und macht zugleich aber deutlich, „dass wir nicht vergessen sollten, woher wir kommen. Wir dürfen uns auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen, denn wir nach wie vor sind wir in der Bringschuld.“

Ähnlichen sehen es Florian Gerke und Michael Straube beim SC Preußen Borghorst. Sie verbuchten gar die maximale Ausbeute von sechs Zählern aus den Spielen in Laer (3:2) und gegen Amisia (5:0). Dennoch wissen die SCP-Trainer, dass das nur ein Anfang gewesen sein kann. „Im Prinzip hat sich ja nichts geändert, weil unten auch die anderen Mannschaften gepunktet haben“, sagt Gerke. „Aber ich sehe uns auf einem guten Weg. Auf jeden Fall wollen wir den Rückenwind mit in die nächsten Spiele nehmen.“

Selbst die SpVgg. Langenhorst ist mit 24 Punkten noch nicht aus dem Schneider. „Wir schauen nach unten, denn als Aufsteiger zählt für uns nur der Klassenerhalt“, betont Trainer Bäumer. Die Richtung stimmt, denn dank der jüngsten Serie von drei Siegen hat sich die SpVgg ein kleines Polster zugelegt. „Ich denke, 33 oder 34 Punkte werden zum Klassenerhalt reichen“, vermutet Bäumer.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6425083?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686799%2F
Nachrichten-Ticker