Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Bertino Nacar prophezeit heißen Ritt am Leerbach

Leer -

Es ist Karneval, aber viel zu lachen gibt es nicht. Das ist die Ausgangsposition vor dem Derby Westfalia Leer gegen Matellia Metelen. Beide Mannschaften haben Abstiegssorgen – die eine kleinere, die andere größere. Entsprechend viel steht am Samstag auf dem Spiel.

Freitag, 01.03.2019, 16:04 Uhr

Die Narrenkappen hat am Samstagnachmittag im Stadion am Leerbach vermutlich keiner auf. Dafür geht es einfach um zu viel, wenn sich Westfalia Leer und Matellia Metelen zum Derby treffen.

Westfalia-Trainer Thomas Overesch verdeutlicht den Ernst der Lage: „Ich gehe vom schlimmsten Fall, also drei Absteigern, aus. Und da wir nur sechs Punkte Vorsprung auf Platz 14 haben, sollten wir Minimum einen Punkt holen.“

Den gab es im Hinspiel, als die Leerer nach einem 0:2-Rückstand zu einem 2:2 kamen. Max Joormann und Jannik Arning trafen.

Während Arning angeschlagen ist (Zeh), präsentiert sich Joormann in Topform. „Max hatte in der Winterpause eine fast hundertprozentige Trainingsbeteiligung und ist entsprechend fit. Für mich ist er ungemein wertvoll, weil er sowohl im Sturm als auch auf der Sechserposition spielen kann. Im Gegensatz zur breiten Öffentlichkeit messe ich ihn nicht nur an seinen Treffern“, spielt Overesch auf Joormanns erste Saison 2016/17 an. Mit elf Toren erwarb er sich den Ruf als jugendlicher Goalgetter, konnte diesen aber nicht bestätigen.

Die Metelener haben nach der Winterpause mit einem 2:1 bei Amisia Rheine überrascht und hatten vor sieben Tagen den FSV Ochtrup am Rand einer Niederlage (0:0). „Gute Ergebnisse . . .“, findet Spielertrainer Bertino Nacar, fügt aber im gleichen Atemzug an: „ . . . für die wir uns aber noch nicht viel kaufen können. Die Rote Laterne sind wir zwar los, doch wir stehen immer noch auf einem Abstiegsplatz.“

Lukas Laumann und Kapitän Fabian Langehaneberg kassierten gegen Ochtrup Gelb-Rote Karten, was Umstellungen zur Konsequenz hat. Eventuell könnte Lennart Van De Velde eine Position zurückgezogen werden, um für Laumann im zentralen Mittelfeld zu spielen.

Tiefer in die Karten lässt sich Nacar nicht gucken. Für ihn kommt es in erster Linie nicht auf die Auf-, sondern auf die Einstellung ein: „Die Leerer kratzen und beißen. Damit machen sie uns vor, wie es im Abstiegskampf geht. Das wird ein ganz heißer Ritt.“

 

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