Frauen-Fußball: Bezirksliga
Füchters spätes 1:1 in Langenhorst bringt den TuS Altenberge an die Spitze

Ochtrup -

Der TuS Altenberge hat die Tabellenspitze in der Frauen-Bezirksliga erobert. Dazu reichte ein 1:1 bei der SpVgg Langenhorst/Welbergen. Der Punkt stand lange auf der Kippe, denn erst in der Nachspielzeit erlöste Lena Füchter die Gäste.

Montag, 04.03.2019, 10:57 Uhr aktualisiert: 05.03.2019, 12:08 Uhr
Corinna Rüschoff bejubelt das Langenhorster Führungstor.
Corinna Rüschoff bejubelt das Langenhorster Führungstor. Foto: Alex Piccin

Mit einem 1:1-Unentschieden endete am Sonntag das Nachholspiel in der Frauen-Bezirksliga zwischen der SpVgg Langenhorst/Welbergen und dem TuS Altenberge. Trotzdem durften sich beide Seiten als Sieger fühlen: Die Gastgeberinnen, weil sie einen Bonuspunkt im Abstiegskampf für sich verbuchten, der TuS, weil er die Tabellenführung übernahm.

Die ersten 45 Minuten gingen an die SpVgg, die auf dem tiefen Rasenplatz sportlich standfester agierte. „Wir haben den ganzen Winter nur auf Kunstrasen trainiert und mussten uns daher auf echten Rasen umstellen. Das ist uns erst in der zweiten Hälfte gelungen“, fasste Altenberges Stephan Weidlich zusammen. Er hatte anstelle des verhinderten Hans-Jürgen Albrecht das Sagen in der Coaching-Zone.

Folglich gab es auch nichts dagegen einzuwenden, dass die Fußballerinnen aus Langenhorst und Welbergen in der 43. Minute in Führung gingen. Corinna Rüschoff spielte gegen die schlecht postierte Altenberger Deckung ihr Tempo aus und traf zum 1:0. „Verdient“, wie SpVgg-Trainer Peter Krumme betonte. „Die erste Halbzeit gehörte schließlich uns.“

Das änderte sich nach der Pause, denn die Grünen aus Altenberge übernahmen – angetrieben von Kristina Hopp – das Kommando. Doch im letzten Drittel fehlte es dem Favoriten an den Ideen. Das lag auch daran, dass Sharleen Lüttecke bereits nach 28. Minuten ausscheiden musste und ihre Schwester Shanice bei Jane Gesenhues gut aufgehoben war. Daher fiel dem TuS nicht mehr ein als ein paar harmlose Fernschüsse.

Das Heimteam sah sich größerem Druck ausgesetzt und konnte sich nur vereinzelt aus der Umklammerung lösen. So in der 74. Minute, als Rüschoff alleine auf das von Kira Fröbrich gehütete Tor zusteuerte, das Ziel aber weit verfehlte.

Die Altenbergerinnen blieben daher im Spiel und schlugen zurück, als die Lage schon fast aussichtslos schien. Tina Moggia spielte einen Pass in die Schnittstelle, den sich Lena Füchter erlief und zum 1:1 abschloss (90. + 3). „Lena ist erst tags zuvor aus dem Skiurlaub zurückgekommen, deshalb hatten wir sie nur als Back-up mit dabei“, atmete Weidlich erleichtert auf, dass seine Einwechselspielerin die drohende Niederlage abwenden konnte.

„Vom Zeitpunkt des Gegentreffers her ist das Unentschieden natürlich echt ärgerlich, doch unter dem Strich geht das 1:1 in Ordnung. Wir waren in der ersten Hälfte besser, Altenberge in der zweiten. Ich glaube, es gibt heute niemanden in Langenhorst, der glücklicher sein könnte als ich“, bejubelte Krumme das Ergebnis. Dank des einen Zählers schoben sich die Schwarz-Gelben an Alverskirchen vorbei auf Platz acht vor.

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