Tischtennis: Verbandsliga
Kein Sieger im Derby

Metelen -

Der TTV Metelen und Arminia Ochtrup II lieferten sich ein packendes Derby, das 8:8-unentschieden endete. Dabei rückte vor allem das Einzel von Sebastian Klockenkemper in den Blickpunkt.

Montag, 25.03.2019, 16:32 Uhr aktualisiert: 25.03.2019, 16:36 Uhr
Stefan Weiß war erfolgreichster Punktesammler aufseiten des TTV Metelen.
Stefan Weiß war erfolgreichster Punktesammler aufseiten des TTV Metelen. Foto: Thomas Strack

Fast fünf Stunden Spielzeit in einer Partie, die den zahlreichen Zuschauern mächtig viel Sitzfleisch abverlangte und am Ende ein leistungsgerechtes 8:8-Unentschieden: Das Verbandsligaderby zwischen Gastgeber TTV Metelen und Arminia Ochtrups Zweitvertretung hatte alles, was zu einem richtigen Derby dazu gehört.

Anders als im Hinspiel in Ochtrup beim 4:9 war der TTV in diesem Rückspiel deutlich präsenter und hätte sogar trotz andauernden Rückstandes zum Ende der Partie das Spiel in Person von Sebastian Klockenkemper entscheiden können. Klockenkemper vermochte beim Stand von 7:7 und einer 2:0-Satzführung gegen Timo Scheipers am Ende elf Matchbälle nicht zu verwandeln. Dass es dennoch ein Punktgewinn für die Heimmannschaft wurde, ist Dawid Ciosek und Hendrik Waterkamp zu verdanken, die das Abschlussdoppel gegen Michael Hillebrandt und Timo Scheipers klar für sich entschieden (11:2, 11:3, 14:12). Zuvor hatte der TTV von den Eingangsdoppeln durch Stefan Weiß und Klockenkemper nur eines der drei Doppel für sich entscheiden können.

In den Einzeln waren Mateusz Ksiazczyk im mittleren Paarkreuz und Teamsprecher Stefan Weiß an diesem langen Samstagabend aufseiten der Gastgeber die erfolgreichsten Punktesammler und blieben ungeschlagen. Je einmal punkteten Dawid Ciosek und Jan Tewes. Am Ende blieb die Erkenntnis, dass die Punkteteilung aufgrund des Spielverlaufs gerecht war. Nach der 7:9-Heimniederlage des Tabellenachten Greven gegen den VfL Ramsdorf dürften sowohl der TTV als auch die Arminia bei vier Punkten Vorsprung bei zwei noch ausstehenden Begegnungen und dem deutlich besseren Spielverhältnis gegenüber Greven gerettet sein.

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