Tischtennis: Oberliga / NRW-Liga
Staffelreduzierung erst 2020

Steinfurt/Ochtrup/Metelen -

Der große Schnitt ist aufgeschoben, aber nicht aufgehoben. Wie Spielleiter Werner Almesberger jetzt bekanntgab, erfolgt die Reduzierung der bislang dreigliedrigen NRW-Liga auf zwei Staffeln nicht in der nächsten Saison, sondern erst in der übernächsten. Gleichwohl gibt es in der NRW-Liga, sportliche Heimat des SC Arminia Ochtrup, schon ab 2019/20 Veränderungen.

Mittwoch, 03.04.2019, 16:20 Uhr aktualisiert: 03.04.2019, 16:30 Uhr
Ochtrups Amin Nagm und Burgsteinfurts Klaas Lüken (kl.) Foto spielen in der NRW-Liga und in der Oberliga. Die angekündigte Ligareform hat für ihre Clubs noch keine Auswirkungen.
Ochtrups Amin Nagm spielt in der NRW-Liga. Die angekündigte Ligareform hat für seinen Club SC Arminia noch keine Auswirkungen. Foto: Thomas Strack

Vor dem letzten Saisonspieltag sorgt Werner Almesberger für Klarheit. Auch in der kommenden Tischtennis-Saison 2019/20 wird es unterhalb der Oberliga eine dreigliedrige NRW-Liga geben.

Der zuvor vielerorts verbreiteten Nachricht, wonach die NRW-Liga, in der Arminia Ochtrup beheimatet ist, schon zur neuen Saison auf zwei Staffeln reduziert werde, widersprach der Vorsitzende Erwachsenensport im Ausschuss für Spielleitung des Westdeutschen Tischtennis-Verbandes (WTTV). „Die NRW-Ligen werden zur kommenden Saison in ihrer Staffelstärke von zwölf auf zehn Vereine zurückgeführt. Es bleibt aber bei drei Staffeln. Erst zur Saison 2020/21 wird es eine Reduzierung auf zwei NRW-Staffeln mit einer Sollstärke von jeweils zwölf Vereinen geben.“

Für den Oberligisten TB Burgsteinfurt und den NRW-Ligisten Arminia Och­trup hat diese angekündigte Veränderung keine Auswirkung, denn an der sportlichen Ausgangslage ändert sich aktuell nichts, was im Übrigen auch für den TTV Metelen gilt, der eine Spielklasse unterhalb der NRW-Liga in der Verbandsliga angesiedelt ist.

Almesberger führt einen Grund an, weshalb die Reduzierung der Staffelstärke der NRW-Ligen in zwei Schritten erfolgt: „Würden wir die Reform in einem Zug durchziehen, führte das zu einer unverhältnismäßig hohen Zahl an Absteigern in der NRW-Liga.“ Es folgt ein Überblick über die Auswirkungen der Reform unter besonderer Berücksichtigung der heimischen Vereine.

►  Oberliga: Der Tabellenachte TB Burgsteinfurt würde nur dann auf direktem Weg den Klassenerhalt schaffen, sollte der TB am letzten Spieltag im Fernduell mit dem punktgleichen TTC indeland Jülich II mehr Punkte holen als die Rheinländer. Da das aber unwahrscheinlich ist (der TB gastiert beim 1. FC Köln II, Jülich empfängt Holzbüttgen), wird es für den TB auf eine Saisonverlängerung in der Relegationsrunde hinauslaufen, in der die Stemmerter im Mai gegen den jeweiligen Vizemeister der drei NRW-Ligen antreten. WTTV-Spielleiter Almesberger bestätigt, dass Burgsteinfurt als Oberligist diese Runde ausrichten darf. In welcher Konstellation die Relegation ausgespielt wird, ist mit Unwägbarkeiten behaftet. So war in den vergangenen Tagen zu vernehmen, dass Borussia Münster, Meister der NRW-Liga 1, in Erwägung zieht, auf den Aufstieg in die Oberliga verzichten zu wollen.

►  NRW-Liga: Da davon auszugehen ist, dass der Tabellenzweite TTV Ronsdorf die in der abschließenden Runde spielfreie Borussia Düsseldorf II von der Spitze verdrängen wird, könnte Arminia Ochtrup mit einem Heimsieg gegen den TuS Rheinberg zum dann punktgleichen Zweitplatzierten aufschließen. Dieser Rang berechtigt zu einer Aufstiegsrelegation. Da aber Düsseldorf ein besseres Spielverhältnis als Arminia hat, wird es für die Töpferstädter bei Platz drei bleiben. Wobei Arminia ohnehin bereits signalisiert hatte, dass sie keinerlei gesteigertes Interesse verspüre, in die Oberliga aufzusteigen.

►  Verbandsliga: Als Tabellenfünfter hat der TTV Metelen weder mit dem Auf- noch mit dem Abstieg etwas zu tun.

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