Fußball: Kreisliga A
Der FSV Ochtrup ist einfach zu lieb

Ochtrup -

Der FSV Ochtrup hangelt sich mehr oder weniger durch die Rückrunde. Elf Punkte aus neun Spielen sind nichts, womit man Eindruck schindet. Gegen den SC Preußen Borghorst, der in diesem Kalenderjahr noch gar nicht verloren hat, kann also viel geradegerückt werden.

Freitag, 19.04.2019, 08:00 Uhr
Frank Averesch (r.) fordert mehr von seiner Elf.
Frank Averesch (r.) fordert mehr von seiner Elf. Foto: Marc Brenzel

Der FSV Och­trup will die Saison auf dem Treppchen, sprich unter den ersten Drei, beenden. Dafür müssen die Töpferstädter aber mehr bringen als zuletzt, denn die Bilanz in der Rückrunde ist vor dem Heimspiel gegen Preußen Borghorst mit elf Punkten aus neun Partien als durchwachsen zu bezeichnen.

„Am vergangenen Wochenende in Rodde waren wir zu lieb und zu ruhig. Mir fehlte da der Anführer. Da war zu sehen, dass sich unsere junge Truppe noch in einem Lernprozess befindet“, erklärt Trainer Frank Averesch.

Weil hier und da personell der Schuh drückt, könnten A-Jugendliche hochrücken. Averesch denkt da unter anderem über Youssouf Diallo nach.

Den Gästen geht es nicht anders. Auch ihr Trainer Michael Straube muss sich mehr Gedanken um das Personal machen, als ihm lieb ist. Grabowski, Wierling, Eilers, Rausch – auch beim SCP drohen wichtige Leute auszufallen.

„Die Ochtruper können an guten Tagen alle Gegner schlagen – und das sogar deutlich. Und dann haben sie Ergebnisse dabei, die nicht zu verstehen sind. Folglich ein unberechenbares Team“, folgert Straube.

Seine Truppe ist da anders unterwegs. Eine Drei-Punkte-Garantie scheint aktuell beim SCP implantiert zu sein. „Wir haben eine brutal gute Serie. Das heißt aber nicht, dass die nicht irgendwann mal reißt. Ich kann meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, dass wir bis zum Saisonende ungeschlagen bleiben“, bleibt Straube auf dem Boden.

 

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