Fußball: Kreisliga B Steinfurt
Weiner gegen Wettringen: Das Finale an der Vechte

Ochtrup -

Der Tag der Entscheidung ist gekommen: Weil der FC Schwarz-Weiß Weiner und Vorwärts Wettringen II in der regulären Saison nicht klären konnten, wer besser ist, müssen beide Teams am Mittwoch noch einmal ran. Im Langenhorster Vechtestadion steigt das große Finale.

Dienstag, 28.05.2019, 16:18 Uhr aktualisiert: 28.05.2019, 17:00 Uhr
Zum dritten Mal in dieser Saison stehen sich der FC SW Weiner und die Vorwärts-Reserve gegenüber. Zuletzt trennten sich Jens Heinenbernds (2.v.r.) Schwarz-Weiße uund Munzur Bezgiincans (2.v.l.) Wettringer Ende Februar torlos.
Zum dritten Mal in dieser Saison stehen sich der FC SW Weiner und die Vorwärts-Reserve gegenüber. Zuletzt trennten sich Jens Heinenbernds (2.v.r.) Schwarz-Weiße uund Munzur Bezgiincans (2.v.l.) Wettringer Ende Februar torlos. Foto: Marc Brenzel

In der Kreisliga B 2 hat sich alles auf ein einziges Spiel reduziert. In 90, gegebenenfalls 120 Minuten mit optionalem Elfmeterschießen entscheidet sich am Mittwoch im Langenhorster Vechtestadion die Meisterfrage. Ab 18.30 Uhr stehen sich der FC Schwarz-Weiß Weiner und Vorwärts Wettringens Reserve gegenüber. Der Sieger steigt in A-Liga auf, der Verlierer kann das am Sonntag im Relegationsspiel gegen den TuS St. Arnold nachholen.

„Verdient hätten es beide Mannschaften“, so Weiner-Trainer Florian Dudek. Mit großem Vorsprung führen die Kontrahenten punktgleich die Klasse an und haben jeweils die letzten zehn Partien gewonnen. „Das ist doch der absolute Wahnsinn“, stellt der Coach sowohl den Seinen als auch dem Gegner ein megastarkes Zeugnis aus.

In Wettringen gewannen die Ochtruper dank eines Treffers von Michael Möllers mit 1:0, das Rückspiel endete torlos. Und auch vor dem dritten Aufeinandertreffen der beiden Rivalen ist nicht unbedingt von einem Feuerwerk auszugehen. „Man kennt sich bestens. Bevor einer das Visier hochzieht, gibt es ein Abtasten – wie das in so Finals nunmal eben ist“, prophezeit Vorwärts-Coach Thomas Schulten.

Taktische Überraschungen deuten sich eher nicht an, da beide Trainer aus dem Vollen schöpfen können. Bei den Schwarz-Weißen haben Bernd und Michael Möllers, Max Weyring, Stanislaw Moor sowie Jens Heinenbernd den Status „voll einsatzfähig“.

„Wir wollen unser Spiel machen und nicht auf den Gegner gucken“, betont Dudek, der von einer sehr guten Stimmung im Team berichtet. Die gelte es, mit in das Entscheidungsspiel zu transportieren. Dudek weiß aber auch: „Vor 700 bis 800 Zuschauern abliefern zu müssen, das ist kein B-Liga-Spieler gewohnt. Damit gilt es, zurechtzukommen.“

Sein Wettringer Pendant schlägt in die gleiche Kerbe, hat aber volles Vertrauen in die Nerven seiner Kicker: „Gut, beim 3:1-Sieg am Sonntag gegen Galaxy Steinfurt hatten wir ein bisschen Glück, ansonsten haben wir unsere Aufgaben aber souverän gelöst. Wir kriegen keine Flatter, wir kommen mit dem Druck klar.“

Mit Andre Epker haben die Wettringer einen in etlichen Oberligapartien gestählten Keeper, der seinen Vorderleuten die nötige Sicherheit geben sollte. Für das Finish in der Punkterunde haben sich die Vorwärtsler zudem noch mit Nabil Charif, Alexander Schmees und Thomas Hils aus dem Bezirksligakader verstärkt.

Verstärkung erhoffen sich die Akteure auch von außen. Beide Vereine haben zur großen Mobilmachung aufgerufen. Besucherzahlen im höheren Hunderterbereich sind aber nichts Neues für die gastgebende SpVgg Langenhorst/Welbergen. Noch am vergangenen Sonntag kamen rund 700 Zuschauer ins Vechtestadion, um sich das Derby gegen den FSV Och­trup anzusehen. Drei Tage später gibt es also schon wieder das nächste Fußballfest an der Vechte.

 

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