Fußball: Kreisliga B Steinfurt
Metelener wollen ganz schnell zurück in ihren gewohnten Lebensraum

Metelen -

In der Kreisliga B will der FC Matellia Metelen nicht lange bleiben. Trotz starker Konkurrenz in der neuen Saison peilen die Kicker aus der Vechtegemeinde den direkten Wiederaufstieg an. Thomas Dauwe weiß, dass dafür viel investiert werden muss. Daher macht der neue Trainer eine vermeintlich einfache Rechnung auf.

Dienstag, 09.07.2019, 16:50 Uhr
Auf zu neuen Taten (h.v.l.) Trainer Thomas Dauwe, Jannik Feldhues, Athletiktrainer Roman Iking, Co-Trainer Christopher Backhaus und Torwarttrainer Klaus Blome sowie (v.v.l) Philipp Brüning, Jona Löckner, Johannes Stücker, Devin Maletz und Marian Meiring.
Auf zu neuen Taten (h.v.l.) Trainer Thomas Dauwe, Jannik Feldhues, Athletiktrainer Roman Iking, Co-Trainer Christopher Backhaus und Torwarttrainer Klaus Blome sowie (v.v.l) Philipp Brüning, Jona Löckner, Johannes Stücker, Devin Maletz und Marian Meiring. Foto: Alex Piccin

Die Kreisliga A – das ist der gefühlte Lebensraum der Metelener Fußballer. Doch diesen muss die Matellia nach dem unglücklichen Abstieg zumindest für eine Saison verlassen. Mit dem neuen Trainer Thomas Dauwe tritt die Elf aus der Vechtegemeinde jetzt an, um die sofortige Rückkehr ins Kreisoberhaus zu realisieren.

„Wir wollen ganz oben mitspielen, das ist doch klar. Aber das wollen Weiner und Gellendorf auch. Das wird für uns alles andere als ein Selbstläufer“, stellt der Coach klar. Seine Rechnung ist simpel: „Wir müssen daher noch mehr investieren. Und deshalb fahren wir nach dem Abstieg unser Pensum nicht herunter. Wir bleiben bei drei Trainingseinheiten pro Woche. Das dürfte es in der B-Liga nicht allzu oft geben. Ein Drittel mehr Training als die Konkurrenz – das könnte sich am Ende auszahlen.“

Eine Klasse tiefer nehmen die Metelener in der Mehrzahl der Partien die Favoritenrolle ein. Das bedeutet in der Regel, dass die Gegner vermutlich abwartender auftreten. Nicht zuletzt aus diesem Grund will Dauwe offensiver aufstellen. Zwar sei er durchaus ein Freund des 4-2-3-1-Systems, doch für die Operation „Wiederaufstieg“ schwebt dem Horstmarer eher ein 3-5-2 oder ein 4-4-2 vor. Von zwei echten Spitzen verspricht er sich einfach mehr Dampf.

Im ersten Test beim FC SW Weiner musste Dauwe diesbezüglich allerdings schon eine Kröte schlucken, denn mit Bernd Weßeling, Christopher Viefhues und Lars Berkenbrock fehlten alle drei etatmäßigen Angreifer. So halfen Co-Trainer Christopher Backhaus und David Wähning notgedrungen vorne aus. „David kann bis auf Torwart alle Positionen bekleiden“, lobt Dauwe seinen Allrounder.

Aber auch von den anderen Youngstern wie Philipp Brüning, Jona Löckner, Devin Maletz oder Johannes Stücker ist der Übungsleiter angetan. „Die haben uns in der ersten Woche viel Freude bereitet. Sie klopfen mit Vehemenz an die Tür zur Stammformation. Ob ich sie dann auch reinlasse, wird sich zeigen“, kitzelt der Trainer noch mehr aus seinen „jungen Wilden“ heraus.

►  Die Testspiele der Metelener: Samstag (13. Juli) gegen die SpVgg Langenhorst/Welbergen; 18. Juli (Donnerstag) gegen GS Hogenholte; 21. Juli (Sonntag) gegen den SC Nienberge; 4. August (Sonntag) Pokalspiel gegen den SV Wilmsberg.

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