Frauenfußball: Testspiel
Ballsicher und publikumsnah

Ochtrup -

Die Zuschauer im Langenhorster Vechtestadion kamen am Samstag auf ihre Kosten beim Testspiel zwischen den Bundesliga-Frauen des 1. FC Köln und des Zweitligisten SV Meppen. Das lag daran, dass das Spiel überaus spannend war und dass sich Gastgeber SV Langenhorst/Welbergen als perfekter Ausrichter erwies.

Sonntag, 04.08.2019, 19:26 Uhr aktualisiert: 05.08.2019, 15:49 Uhr
Die Kölnerin Eunice Beckmann (li.) und Meppens Sarah Schulte lieferten sich packende Zweikämpfe.
Die Kölnerin Eunice Beckmann (li.) und Meppens Sarah Schulte lieferten sich packende Zweikämpfe. Foto: Angelika Hoof

Ballsicher, dynamisch und publikumsnah – so präsentierten sich am Samstagnachmittag die Spielerinnen des 1. FC Köln und des SV Meppen, die auf der Anlage der SpVgg Langenhorst ein Freundschaftsspiel bestritten. Vor rund 350 Zuschauern setzte sich am Ende der Erstligist durch und bezwang den Zweitligisten aus dem Emsland im wahrsten Sinne des Wortes in letzter Minute mit 3:2 (1:0).

Als besonderes Erlebnis entpuppte sich das Freundschaftsspiel zwischen Köln und Meppen dabei auch für die E-Juniorinnen der SpVgg Langenhorst/Welbergen und Matellia Metelen. Die beiden Teams hatten das Vorspiel bestritten, das 4:2 für Metelen endete, und durften anschließend gemeinsam mit den „Bundesliga-Stars“ einlaufen.

Frauen-Bundesliga in Langenhorst: 1.FC Köln gegen SV Meppen

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Von Beginn an gab der FC den Ton an und setzte die Elf von SVM-Trainer Roger Müller und Theodoros Dedes mit schnellem Passspiel unter Druck. Doch Meppen hielt dagegen und fand nach gut einer Viertelstunde immer besser in die Partie. Obwohl ein Handspiel von Meppens Mara Winter (28.) im Strafraum nicht von der Unparteiischen geahndet wurde, kamen die Domstädterinnen mit der nächsten Aktion zum längst fälligen Führungstreffer. Eine Flanke über die linke Seite fand den Weg zu Kölns Neuzugang Eunice Beckmann, die das Leder in der 30. Spielminute zum 1:0 per Volleyschuss versenkte. Der Torjubel war noch nicht ganz verstummt, als Rachel Rinast (34.) und schließlich Carolin Schraa (38.) erneut hätten erhöhen können. Beide Spielerinnen standen indes im Abseits, sodass die Tore nicht gegeben wurden. Für den SVM scheiterte auf der anderen Seite Mareike Kregel (35.) an der Schweizer Nationaltorhüterin Elvira Herzog.

Nach dem Seitenwechsel war es erneut Mareike Kregel (52.), die sich im Kölner Strafraum durchsetzte und zum 1:1 Ausgleich einschob. „Geht ran. Die brauchen doch keinen Geleitschutz“, wetterte Kölns Cheftrainer Willi Breuer von der Seitenlinie aus, der spürte, dass die Emsländer nun immer stärker aufkamen. Während zunächst Meppens Yu Ishikawa (67.) und dann auch noch Bianca Becker (71.) freistehend das Leder knapp am Kölner Gehäuse vorbei zirkelten, ließ sich die Eingewechselte Sonja Giraud (73.) nicht zwei Mal bitten und markierte das 2:1 für den 1. FCK. Doch der SVM steckte nicht auf und ließ Theodoros Dedes Freudensprünge absolvieren, nachdem Nina Kossen (88.) den 2:2 Ausgleich erzielt hatte. Die Freude über den mehr als verdienten Ausgleich währte indes nur kurz, denn Karoline Kohrs Frustschuss aus rund 20 Metern Entfernung sorgte in der 89. Spielminute dann doch noch für den knappen Sieg des 1. FC Köln.

„Wir wollten unsere Limits gegen den Erstligisten aufgezeigt bekommen, die sich aber in Grenzen hielten. Andererseits hat meine Mannschaft für so manche Schreckensmomente bei den Kölnerinnen gesorgt“, konnte Meppens Trainer Theodoros Dedes gut mit der knappen 2:3-Niederlage leben.

Alles andere als erfreut zeigte sich nach dem Schlusspfiff hingegen Willi Breuer: „Aus sportlicher Sicht hat sich die Reise gelohnt. Der Test hat uns wahrlich gefordert und einige Defizite aufgezeigt, die es in den kommenden beiden Wochen noch auszumerzen gilt.“ Rundum zufrieden war dafür SpVgg-Chef Alfred Holtmann: „Ein interessantes Spiel, in dem die Unterschiede zwischen Erstliga-Aufsteiger 1. FC Köln und Zweitligist SV Meppen gar nicht so groß waren, wie von mir erwartet.“

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