Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Beim FSV Ochtrup ist die Doppelsechs die 1a-Lösung

Ochtrup -

Der FSV Ochtrup startet am Sonntag mit einem Heimspiel gegen den TuS St. Arnold in die neue Saison. Die Generalprobe am Donnerstag gegen Laer (3:1) verlief schon einigermaßen vielversprechend. Trotzdem sehen sich die Trainer gezwungen, noch an der einen oder anderen Stellschraube zu drehen.

Freitag, 09.08.2019, 13:06 Uhr aktualisiert: 09.08.2019, 16:08 Uhr
Janik Hannekotte (r.) kann sich mehr einbringen, wenn er auf der Sechs einen Nebenmann bekommt.
Janik Hannekotte (r.) kann sich mehr einbringen, wenn er auf der Sechs einen Nebenmann bekommt. Foto: Marc Brenzel

Beim FSV Ochtrup sehen sie sich gut vorbereitet auf das erste Saisonspiel. Zu diesem wird Liganeuling TuS St. Arnold am Sonntag im Sportzentrum vorstellig.

Die Generalprobe, ein 3:1-Erfolg im Pokal am Donnerstag gegen Laer, verlief weitgehend zufriedenstellend. Allerdings machten die Verantwortlichen auch Schwachstellen aus. So unter anderem das 4-1-4-1-System, das sich als wenig effektiv erwies. Kapitän Janik Hannekotte musste sich als einziger Sechser immer weit zurückfallen lassen und fehlte daher im Mittelfeld, wo er aufgrund seiner Übersicht viel wertvoller ist. Daher favorisiert Co-Trainer Tim Niehues die Rückkehr zur Doppelsechs.

Offensiv sind die Töpferstädter sehr flexibel, die angekündigte Umstellung auf zwei echte Spitzen ist aber noch nicht vollzogen. Gegen Laer begann Lukas Höseler als einziger Stürmer, abwechselnd stießen Niehues und Mo Sylla nach. Ob das Sonntag auch so gespielt wird, lassen die Übungsleiter offen. Personell gibt es auf jeden Fall Veränderungen, da so wichtige Leute wie Marcel Strübig, Andre Vieira oder Pawel Ozog zurückkehren. Der aus Nordhorn geholte Len Oberdörfer ist noch keine Option, da für ihn noch die Spielberechtigung fehlt. Gleiches gilt für Angreifer Faruk Berisha.

Die St. Arnolder haben ein heftiges Anfangsprogramm zu bewältigen: Erst nach Ochtrup, dann warten mit dem 1. FC Nordwalde und Amisia Rheine zwei weitere Mannschaften, die zum Favoritenkreis gehören. Um keinen kompletten Fehlstart hinzulegen, wäre der TuS also bestens beraten, aus der Töpferstadt Zählbares mitzunehmen. Da passt es ins Konzept, dass Abwehrchef Seref Ürkmez und Sturmspitze Michael Wappner passend zum Ligastart wieder einsatzbereit sind.

 

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