Trainerkarussell im Kreis Steinfurt
Gerke bleibt – was macht Bültbrun?

Steinfurt/Ochtrup -

Beim potenziellen neuen Borghorster Fußball-Großverein wurden Fakten schaffen, indem den Trainern Florian Gerke und Michael Straube die sportliche Leitung übertragen wurde. Doch noch gibt es im Kreis Baustellen; etwa beim FSV Ochtrup. Ist Dirk Bültbrun dort ein Kandidat?

Montag, 28.10.2019, 14:58 Uhr aktualisiert: 29.10.2019, 13:30 Uhr
Florian Gerke (li.) und Michael Straube sind derzeit damit beschäftigt, ein personelles Gerüst für den möglichen Borghorster Großverein zu erstellen. Spekulativ indes ist, ob Dirk Bültbrun (kl. Foto) ein heißer Kandidat für den Trainerstuhl beim FSV Ochtrup ist.
Florian Gerke (li.) und Michael Straube sind derzeit damit beschäftigt, ein personelles Gerüst für den möglichen Borghorster Großverein zu erstellen. Spekulativ indes ist, ob Dirk Bültbrun ein heißer Kandidat für den Trainerstuhl beim FSV Ochtrup ist. Foto: Thomas Strack

Die Verantwortlichen des in der Entstehung befindlichen Borghorster Fußball-Fusionsvereins haben Nägel mit Köpfen gemacht. Florian Gerke und Michael Straube sollen als Trainer des neuen Clubs, sofern die Mitglieder das Projekt bei der entscheidenden Abstimmung Ende November absegnen, die sportliche Leitung übernehmen. „Es ist auf jeden Fall eine reizvolle und spannende Aufgabe“, erklärt Gerke.

Wie diese Zeitung bereits gestern berichtete, hatten sich Gerke und Straube, die zurzeit die „Erste“ des SC Preußen Borghorst trainieren, nach kurzer Bedenkzeit entschlossen, das Angebot anzunehmen. Vor allem deshalb, weil ihr vorgelegtes Konzept schlüssig war und von den Entscheidungsträgern des möglichen Großvereins unterstützt wird.

„Auf uns wartet viel Arbeit“, erklärt Gerke. Allein schon deshalb, weil er und seine Trainerkollege auf zwei Ebenen gefordert sind, die sportliche Entwicklung zu forcieren. Zum einen beim SC Preußen, der die Saison in der Kreisliga A erfolgreich beenden soll. Darüber hinaus geht es schon jetzt darum, das personelle Gerüst für die künftige Fusionsmannschaft zu erstellen.

In dieser Hinsicht ist Eile geboten. Denn Insider wissen, dass Vereine aus der Umgebung bereits an Spieler herangetreten sind, um sie abzuwerben. Das betrifft nicht nur den SV Wilmsberg, wie Gerke zu verstehen gibt: „Auch beim SC Preußen gibt es Spieler, die Bezirksliga spielen können. Das wissen die Vereine.“

Gerke und Straube werden am Dienstagabend beim SV Wilmsberg vorstellig, um den Spielern ein Engagement beim künftigen Fusionsclub schmackhaft zu machen. „Wir wollen möglichst alle Akteure halten“, bekräftigt Gerke. Deshalb sei es ein wichtiges Signal, dass Marius Wies spontan zugesagt habe, über die Saison hinaus an Bord zu bleiben.

Somit verbleiben offene Planstellen auf dem Trainersektor noch bei den beiden Ochtruper Clubs FSV und SpVgg Langenhorst/Welbergen. Potenzielle Kandidaten gibt es einige. Zu diesen dürfte beim FSV auch Dirk Bültbrun zählen; allein schon deshalb, weil er gebürtiger Ochtruper ist. Wie seinerzeit beim SV Burgsteinfurt bildet Bültbrun bei Bezirksligist Vorwärts Epe mit Rainer Weikert, der inzwischen in Steinfurt lebt, ein Trainergespann.

Wie und ob es mit ihnen in Epe weitergeht, steht noch in den Sternen. Bültbrun bestätigt auf Anfrage, dass es mit den Verantwortlichen bei Vorwärts ein erstes informelles Gespräch gegeben habe. „Beide Seiten schließen eine weitere Zusammenarbeit kategorisch nicht aus, aber eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen“, erklärt Bültbrun.

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