Fußball: Kreisliga B Steinfurt
Matellia Metelens David Wähning lässt SW Weiner leiden

Ochtrup -

Unschön endete aus Sicht des FC Schwarz-Weiß Weiner das Heimspiel gegen Matellia Metelen. Die Ochtruper hatten zwar mehr von der Partie, verloren das Gipfeltreffen aber mit 1:2 (0:0). Matchwinner war ein Akteur, der geschlossene Türen einrennen kann.

Sonntag, 17.11.2019, 17:52 Uhr aktualisiert: 17.11.2019, 20:28 Uhr
Weiners Nils Weyring (r.) kurbelte das Spiel der Schwarz-Weißen über die linke Seite an. Am Ende gaben aber die gegnerischen Flügelspieler der Partie ihre Richtung.
Weiners Nils Weyring (r.) kurbelte das Spiel der Schwarz-Weißen über die linke Seite an. Am Ende gaben aber die gegnerischen Flügelspieler der Partie ihre Richtung. Foto: Marc Brenzel

Matellia Metelen hat das Verfolgerduell in der Kreisliga B 2 für sich entschieden. Beim FC Schwarz-Weiß Weiner gewann die Elf aus der Vechtegemeinde eine intensiv geführte Partie mit 2:1 (0:0) und ist somit der ernsthafteste Rivale von Spitzenreiter SF Gellendorf.

Die Gäste waren es auch, die an einem grauen Novembernachmittag für den ersten Farbtupfer sorgten: Maximilian Prantler setzte sich über links durch und hatte nur noch Torwart Rafael Romero vor sich, schoss den Ball aber an den Pfosten (7.).

Das Heimteam benötigte 20 Minuten, um seine anfängliche Zurückhaltung abzulegen. Danach ent­wickelten die Ochtruper – angetrieben von den Weyring-Brüdern Max und Nils auf den Flügeln – immer mehr Zug zum Tor, was sich in diversen Chancen widerspiegelte. Die beste vergab Mittelstürmer Michael Möllers, der freistehend aus acht Metern vorbeiköpfte (40.). „Wir müssen eigentlich mit zwei, drei Toren führen“, haderte SW-Trainer Alexander Witthake zur Pause.

Sein Frust wurde noch größer, als David Wähning nach einem Pass von Prantler das 1:0 für die Matellia besorgte (49.). „Da waren wir in der Vorderhand“, resümierte Metelen-Coach Thomas Dauwe und erinnerte an das mögliche 2:0, das Bernd Weßeling ausließ (51.).

Danach übernahmen die Hausherren wieder die Regie. Viel ging dabei über Bernd und Michael Möllers sowie Kapitän Marcel Pöhlker, der im zentralen Mittelfeld die Fäden zog. Dessen Freistoßflanke in der 61. Minute konnte die Matellia-Deckung nicht sauber genug klären, was Michael Möllers per Drehschuss zum Ausgleich nutzte.

Die Schwarz-Weißen wollten noch mehr. Sie setzten nach und verzeichneten deutliche Feldvorteile für sich. Jedoch fehlte es an der Genauigkeit der letzten Pässe beziehungsweise der Abschlüsse. In diesem Punkt präsentierte sich die Matellia effektiver. Eine Viertelstunde vor dem Ende tankte sich Wähning über rechts durch und passte in die Mitte, wo Weßeling seine Routine als Torjäger bewies – das 2:1 war gleichzeitig der Siegtreffer.

„Wir waren die bessere Mannschaft, haben uns für den Aufwand aber nicht belohnt. So ist das im Fußball manchmal“, bilanzierte Witthake.

Dauwe kommentierte: „Weiner hat den Kampf angeboten, wir haben den angenommen. Neben unserer super Moral waren unsere Außen Maximilian Prantler und David Wähning die Erfolgsgaranten. David ist einer, der bei verschlossenen Türen gar nicht erst anklopft, sondern direkt durch sie hindurch rennt.“

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