Keine Tore zum Saisonauftakt der Matellia
Metelener mit ganz viel Herz

Metelen -

Ohne Sieger und ohne Tore endete das Derby in der A-Liga zwischen dem FC Matellia Metelen und der SpVgg Langenhorst/Welbergen. In der ersten Hälfte stellten die Gäste aus Ochtrup die bessere Mannschaft. In der Schlussphase hatten sie dann aber das nötige Glück auf ihrer Seite.

Sonntag, 06.09.2020, 19:08 Uhr
Lenneat Van De Velde (r.) zirkelt den Ball an die Latte des Langenhorster Tores.
Lenneat Van De Velde (r.) zirkelt den Ball an die Latte des Langenhorster Tores. Foto: Marc Brenzel

Kämpferisch gestalteten Matellia Metelen und die SpVgg Langenhorst/Welbergen am Sonntag ihren Saisonauftakt. Dabei blieb das Fußballerische ein wenig auf der Strecke – und daher war das 0:0 irgendwie auch das passende Ergebnis für das Duell der beiden Nachbarvereine.

Dabei besaßen beide Mannschaften mehrmals die Möglichkeit, das Runde im Eckigen unterzubringen. Bernd Weßeling (9.), David Wähning (28.) und Christopher Viefhues (44.) scheiterten allesamt am glänzend aufgelegten SpVgg-Keeper Christian Kuhmann.

Obwohl die Matellia dem 1:0 drei Mal sehr nahe kam, hatten die Gäste im ersten Abschnitt die Hosen an. Aus ihrer Feldüberlegenheit zogen sie aber keinen Nutzen. Marcel Vollenbröker und Christian Holtmann verpassten die mögliche Führung.

Bitter für die Hausherren: Bereits Mitte des ersten Abschnitts musste Trainer Thomas Dauwe zwei Mal wechseln: Daniel Smith (Wade) und Bernd Weßeling (Oberschenkel) konnten nicht mehr weitermachen.

Im zweiten Abschnitt verflachte die Partie zusehends. Den Gästen fehlten die nötigen Ideen und die Beweglichkeit im Angriff, während dem Heimteam trotz allen Einsatzes ein bisschen der Glaube in die eigenen Fähigkeiten abhanden ging. Ansonsten ist es nur schwer zu erklären, warum Viefhues aus drei Metern Kuhmann anschoss (72.). Auf der Gegenseite rettete Johannes Kippelt nach einer Aktion von Luca Nagelsmann gerade noch vor der Linie (85.).

Beinahe hätte es für die Metelener noch zum Sieg gereicht, doch in der 87. Minute landete Lennart Van De Veldes Schlenzer nur an der Latte. Wenig später zog Schiri Siyamet Sür Rot gegen Metelens Kippelt, der Max Schulze Bründermann gefoult hatte. Da die Langenhorster aber ein gutes Wort für den Sünder einlegten und das Foul als weniger gravierend deklarierten, nahm Sür seine Entscheidung zurück und beließ es bei Gelb.

„Vielen Dank dafür an den Gegner“, lobte Dauwe, der auch für seine Elf warme Worte fand: „Die Jungs haben ihr Herz in beide Hände genommen. Ich bin mit dem Ergebnis und der Leistung nicht unzufrieden, darauf können wir aufbauen.“

SpVgg-Coach Jens Wietheger analysierte: „Trotz 70 Prozent Ballbesitz nehmen wir nur einen Punkt mit. Die Kirsche wollte vorne einfach nicht reinfallen. Einstellung und Einsatz haben gepasst.“

Matellia Metelen:Stadler – Löckner, Kippelt, Brüning, Feldhues – Wähning, Laumann, Smith (25. Maletz), Prantler (74. Van De Velde) – Weßeling (27. Bethge), Viefhues.

SpVgg Langenhorst/Welbergen: Kuhmann – Omar (74. Reinders), Schepers, Schwering – Steinlage (70. Erdmann), Schulze Bründermann, Holtmannspötter (78. Nagelsmann) – K. Wenning, M. Wenning, C. Holtmann – Vollenbröker.

Tore:Fehlanzeige.

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