Frauen-Kreispokal: Matellia verliert
Hauenhorst eine Nummer zu groß

Metelen -

Für Matellia Metelens Fußballerinnen gab es im Halbfinale des Kreispokals nicht viel zu erben. Mit 0:11 (0:5) unterlag die Elf aus der Vechtegemeinde Germania Hauenhorst. Dabei begann die Partie aus Sicht des Heimteams eigentlich ganz vielversprechend.

Freitag, 11.09.2020, 13:10 Uhr
Anne Spithoff (l.) verpasste das mögliche 1:2.
Anne Spithoff (l.) verpasste das mögliche 1:2. Foto: Thomas Strack

„Das war eine Nummer zu groß für uns“, zog Stefan Okon, Trainer der Metelener Bezirksliga-Fußballerinnen, nach dem Kreispokal-Halbfinale gegen Germania Hauenhorst ein Fazit. Mit 0:11 (0:5) unterlag sein Team dem Westfalenligist.

In der ersten Minute hätte die Matellia beinahe für eine Überraschung gesorgt. Maike Hollekamp überwand die weit vor dem Tor stehende Germania-Keeperin Christin Ziegler mit einer Direktabnahme, doch der Unparteiische sah den Ball nicht im Tor. Noch ärgerlicher – wenig später gelang Nicole Schampera das 1:0 für den Favoriten.

Nach einer Ecke köpfte Lena Wermelt das 2:0 (21.). In der Folge besaßen die Metelenerinnen durch Anne Spitthoff zwei Mal die Möglichkeit zum Anschluss, doch der nächste Treffer fiel auf der Gegenseite durch Anna Höfker (30.). Noch vor dem Halbzeitpfiff bauten Schampera (38.) und Wermelt (43.) den Hauenhorster Vorsprung auf 5:0 aus.

Die Matellia kämpfte auch im zweiten Abschnitt, musste dem hohen Tempo aber Tribut zollen und kassierte sechs weitere Tore.

Okon zeigte sich trotzdem einverstanden mit dem Auftritt seiner Elf: „Schade, dass unser Treffer nicht anerkannt wurde und wir etwas Pech bei unseren anderen Chancen hatten.“

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