ZRFV Metelen lädt ein
Metelener Reitertage werden erstmals auf Sand ausgetragen

Metelen -

Ohne Zuschauer, erstmals auf Sand und ausnahmsweise im Oktober – bei den Metelener Reitertagen ist in diesem Jahr vieles anders als sonst. Am Samstag und Sonntag messen sich die Nachwuchsreiter und die ländlichen Reiter in insgesamt elf Prüfungen. Der sportliche Höhepunkt beginnt schon am Sonntagvormittag.

Mittwoch, 30.09.2020, 11:22 Uhr
Die Springreiter können sich am Samstag und Sonntag in der Metelener Heide beweisen.
Die Springreiter können sich am Samstag und Sonntag in der Metelener Heide beweisen. Foto: Thomas Strack

Die Reitertage in Metelen sind in diesem Jahr etwas Besonderes. Zum einen hat sich der gastgebende Zucht-, Reit- und Fahrverein aufgrund der Corona-Richtlinien dazu entschieden, die Prüfungen ohne Zuschauer auszurichten. Zum anderen dürfen die Spring- und Dressurreiter zum ersten Mal unter Wettkampfbedingungen den neuen Platz ausprobieren.

Dabei handelt es sich um einen Allwettersandplatz, der Pferden und Reitern modernste Bedingungen garantiert. Er ersetzt den Rasenplatz, der den Reitertagen in der Vechtegemeinde viele Jahre lang ein besonderes Gesicht verliehen hatte. „Das war wirklich einer der schönsten Rasenplätze in der Region“, erinnert sich Ludger Palster gerne zurück.

Der Geschäftsführer des ZRFV und die ehrenamtlichen Helfer hatten in der Vorbereitung etwas mehr Aufwand als sonst. „Aufgrund der Hygienevorschriften“, begründet Palster. „Das ist natürlich Neuland für uns, aber das wird schon werden.“

Insgesamt sind elf Prüfungen ausgeschrieben. Los geht es am Samstag (3. Oktober) um 8 Uhr mit einer Springpferdeprüfung der Klasse A*. Der Morgen und der Vormittag gehören den jungen Pferden, nachmittags sind die ländlichen Reiter mit einer A**- und einer L-Prüfung an der Reihe.

Der Sonntag (4. Oktober) beginnt um 8 Uhr mit einer Stilspringprüfung der Klasse E, an das sich eine A*-Konkurrenz (ab 9.30 Uhr) anschließt. Sportlicher Höhepunkt ist diesmal ein M*-Springen mit Stechen, das sozusagen den traditionellen Großen Preis, der ansonsten bei den Reitertagen ausgetragen wird, ersetzt. Das erste Paar geht bereits um 11.30 Uhr in den Parcours. „Wir haben die Prüfungen gezielt für ländliche Reiter und Amateure ausgeschrieben, denn die sind in diesem Sommer deutlich zu kurz gekommen. Ganz im Gegenteil zu den Profis, für die es mittlerweile genug Turniere gibt“, erklärt Palster.

Nachmittags gehört der Reitplatz in der Metelener Heide voll und ganz den Dressurspezialisten. Drei Prüfungen – von E über A bis L – stehen im Angebot.

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