38. Hallenfußball-Stadtmeisterschaften
Mladost legt den Hebel noch um

Münster -

Spannung in den Qualifikationsgruppen um den Einzug in die Vorrunde

Freitag, 26.12.2014, 21:38 Uhr
Jubel in Reihen des Club Mladost: Nach zwei Niederlagen qualifizierte sich der D-Ligist doch noch für die Vorrunde.
Jubel in Reihen des Club Mladost: Nach zwei Niederlagen qualifizierte sich der D-Ligist doch noch für die Vorrunde. Foto: Peter Leßmann

Spannung kam in der Qualifikationsgruppe 1 bei den Stadtmeisterschaften im Hallenfußball nur im Kampf um den ersten Platz auf. Bis sechs Sekunden vor Schluss lieferten sich Centro Espanol und der SV Mauritz einen packenden Fight. Nach zweimaliger Führung für Mauritz sowie zwischenzeitlichem Drei gegen Drei schoss Mahmoud Mahmoud die Spanier schließlich zum Gruppensieg.

„Ich wusste, dass wir dieses Jahr die Quali schaffen. Dafür haben wir viele gute Fußballer dabei“, sagte Centro-Obmann Juan Casanova, der in der Halle als Coach fungiert.

Die neugegründeten Kickers Münster wurden trotz beschlagener Hallenkicker schnell in die Schranken gewiesen. Centro siegte mit 3:1 gegen den Neuling, Mauritz gar mit 3:0. Im direkten Duell teilten die späteren Qualifikanten die Punkte. Erst in den Rückspielen verbesserten sich die Kickers. Dem 0:1 gegen Centro ließen sie den ersten und einzigen Dreier folgen. Lennart Zeugner, ehemaliger Nachwuchsfußballer bei Borussia Dortmund, steuerte beim 3:1-Erfolg einen Treffer bei.

Im vermeintlichen Showdown blieb Centro schließlich cool und freut sich nun auf die Vorrunden-Gruppe mit dem SC Münster 08, TSV Handorf und GW Amelsbüren. „Wir haben noch ein weiteres Ziel. Mein persönliches ist das Weiterkommen“, sagte Casanova im Hinblick auf Samstag. Der Klub stand im Sommer nach Aussage des Obmanns kurz vor der Auflösung.„Ich hatte die Schnauze voll, aber es hat sich gelohnt weiterzumachen. Aktuell läuft es sehr gut“, erklärte er. In der Kreisliga D2 stehen die Hiltruper auf Platz vier gut da.

Die zweite Gruppe überstand neben dem FC Mecklenbeck auf den letzten Drücker auch der Klub Mladost. Nach zwei Pleiten zum Auftakt in die Hallenstadtmeisterschaften weckte Mladost-Trainer Tomislav Feuerstacke sein Team in der Kabine auf: „Ich habe deutliche Worte gefunden. Zu Beginn haben wir gepennt, die Situation unterschätzt und die beiden Partien einfach weggeschenkt. Das habe ich schon beim Warmmachen gesehen.“

Sein D-Ligist unterlag den B-Ligisten Münster 05 und Mecklenbeck zunächst, drehte den Spieß in den letzten Begegnungen überraschend aber noch um. Ein 5:2 gegen Nullfünf und das entscheidende 3:1 gegen den FCM reichten sogar für den Sieg in Quali-Gruppe 2.

„Wir haben kein Hallenturnier gespielt. Für uns sind die Stadtmeisterschaften ein Zubrot. Draußen zählt es“, sagte Feuerstacke. Vor der schweren Gruppe mit Preußen Münster, den Futsalern vom UFC und Eintracht Münster graut es dem Trainer nicht: „Die Gruppe ist sehr schwer, aber das ist alles nur ein Bonus.“

Großen Anteil am Weiterkommen seines Teams hatte der hallenerprobte Marko Filip. Der Offensivmann traf fünf Mal und steuerte damit die Hälfte aller Mladost-Tore bei.

Der FC Mecklenbeck zeigte seine Fähigkeiten hingegen nur zu Beginn und fuhr schnell zwei Siege ein. Trotz zweier abschließender Niederlagen zog das Team dennoch in die nächste Runde ein. Im Vergleich mit Münster 05 reichten schließlich zwei weniger kassierte Treffer. Nach vier Partien lagen alle Clubs gleichauf, das Torverhältnis brachte die Entscheidung über Freud oder Leid.

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